Wenn die Sterne verlöschen ist eine Sammlung von 6 Kurzgeschichten. Es handelt sich um die …
DIe Geschichten sind schon etwas in die Jahre gekommen, insbesondere wenn man sich die in den 1950er Jahren beschriebene "zukünftige" Computertechnologie vergegenwärtigt, die von der aktuellen KI in vielen Bereichen bereits überholt wurde. Stereotype Frauen- und Familienbilder lassen die Geschichten ebenfalls recht alt aussehen. Immerhin, einiges an Ideen ist originell und Spannung kommt dennoch auf.
Die Geschichte des jungen Adeligen Erich von Lhomond in den Wirren der Nachkriegszeit (1. Weltkrieg) und der russischen Revolution auf einem baltischen Landgut erzählt von dessen unmöglicher Liebe zu seinem Kameraden Conrad und dessen Schwester Sophie, hin- und hergerissen zwischen Verschweigen, Verlangen, Verleugnung und Ablehnung. Die Zerstörungskraft obsessiver Liebe und die Unfähigkeit, sich aus selbstzerstörerischen Beziehungsmustern zu befreien, müssen natürlich tragisch enden. Interessante männliche Ich-Perspektive einer französischen Autorin.
Simon Singh versteht es, komplexe Sachzusammenhänge anschaulich zu erklären, ohne dass es dabei langweilig wird. Neben der historischen Entwicklung der wissenschaftlichen Disziplin der Kosmologie/Kosmogonie werden auch die Leben der beteiligten Akteure anekdotisch näher beleuchtet und damit der ansich recht trockene Stoff interessant verpackt. Besonders gelungen finde ich die (info-)graphischen Zusammenfassungen am Ende jedes Kapitels!
E-book exclusive extras:1) Christie biographer Charles Osborne's essay on The Mirror Crack'd from Side to …
Die Aufregung ist groß, als der bekannte Filmstar Marina Gregg ein altes Anwesen in der kleinen Gemeinde St. Mary Mead, zufälligerweise auch Miss Marples Wohnort, bezieht. Bei einem Fest, an dem das ganze Dorf auf das Anwesen eingeladen, wird eine Frau aus dem Ort vergiftet. Der Verdacht fällt zunächst auf den glamourösen Filmstar, die das eigentliche Ziel war. Doch als Miss Marple - meist über die Erzählungen und Berichte Dritter - in das Leben der Dorfbewohner eintaucht, deckt sie ein komplexes Netz aus vergangenen Beziehungen, verborgenen Geheimnissen und lang gehegtem Groll auf. Schließlich kommt sie einer tragischen Geschichte von Verwechslungen und einem verzweifelten Racheakt auf die Spur und enthüllt den überraschenden Mörder und das Motiv hinter dem scheinbar zufälligen Verbrechen.
Im Gegensatz zu andere Agatha Christie Romanen kam ich diesmal dem Mörder schon etwas früher auf die Spur und nicht erst auf den letzten fünf Seiten. Der Roman ist etwas …
Die Aufregung ist groß, als der bekannte Filmstar Marina Gregg ein altes Anwesen in der kleinen Gemeinde St. Mary Mead, zufälligerweise auch Miss Marples Wohnort, bezieht. Bei einem Fest, an dem das ganze Dorf auf das Anwesen eingeladen, wird eine Frau aus dem Ort vergiftet. Der Verdacht fällt zunächst auf den glamourösen Filmstar, die das eigentliche Ziel war. Doch als Miss Marple - meist über die Erzählungen und Berichte Dritter - in das Leben der Dorfbewohner eintaucht, deckt sie ein komplexes Netz aus vergangenen Beziehungen, verborgenen Geheimnissen und lang gehegtem Groll auf. Schließlich kommt sie einer tragischen Geschichte von Verwechslungen und einem verzweifelten Racheakt auf die Spur und enthüllt den überraschenden Mörder und das Motiv hinter dem scheinbar zufälligen Verbrechen.
Im Gegensatz zu andere Agatha Christie Romanen kam ich diesmal dem Mörder schon etwas früher auf die Spur und nicht erst auf den letzten fünf Seiten. Der Roman ist etwas in die Jahre geraten und spiegelt die Zeit der späten 1960er Jahre mit einer entsprechend langsamen Erzählweise wider, was dem mittlerweile im Roman fortgeschrittenem Alter Miss Marples entspricht.
Eine abenteuerliche Reise durch das Leben von Cashel Greville, mitreißend erzählt William Boyd, der seinen Helden das 19. Jahrhundert mit all seinen Facetten erleben lässt. Die historische Kulisse reicht von der Schlacht von Waterloo über Britanniens kolonialen Ambitionen in Indien, das Leben englischer Romantiker in Italien (Byron und Shelley), das Bierbrauen an der amerikanischen Ostküste, die Suche nach den sagenhaften Quellen des Nils (Burton und Speke) bis hin zum levantinischen Antiquitätenschmuggel. Cashel, der seine Identität erst im Laufe seines Lebens entdeckt, ist ein wandelbarer Charakter, der sich den Herausforderungen der Zeit stellt und dabei immer wieder neu erfindet. Boyd jongliert dabei gekonnt mit historischen Details und stets einer Prise Ironie, die mir das Buch sehr ans Herz hat wachsen lassen.