Versuche, mir ein möglichst weites Feld an Literatur zu erschließen. Alle Epochen, alle Genres, mit besonderer Vorliebe für die Postmoderne und Science-Fiction.
Trying to explore a wide range of literature, especially fiction. All periods and genres, with a preference for postmodern literature and science fiction.
Vorwort - Politzer, Heinz Die Killer - Hemingway, Ernest Der seltsame Fall des Benjamin Button …
Mit "Amerika" sind hier tatsächlich nur die USA gemeint, das ist irreführend. Aber die Geschichten sind wirklich gut bis jetzt. Immerhin ist der Frauen-/ Männeranteil der Autor.innen mit 7 zu 10 ausgewogener, als ich es von einem Sammelband aus den späten 50er Jahren erwartet hätte.
Mit Hunger gelang Knut Hamsun 1890 sein literarischer Durchbruch. Nie wurde menschliches Leid so schonungslos …
Ein mittelloser Schriftsteller...
5 Sterne
...irrt durch Kristiania (heute Oslo) und gerät - zum Teil aus falschem Stolz und eigener Sturheit - in zunehmend aussichtslosere Lebensumstände. Sehr eindringlich erzählt, auch wenn wir nie so ganz erfahren, warum der Protagonist so tickt, wie er nun einmal tickt. Man möchte ihn am Kragen packen und schütteln, aber er geht unbeirrbar seinen Weg ins Verderben.
...irrt durch Kristiania (heute Oslo) und gerät - zum Teil aus falschem Stolz und eigener Sturheit - in zunehmend aussichtslosere Lebensumstände. Sehr eindringlich erzählt, auch wenn wir nie so ganz erfahren, warum der Protagonist so tickt, wie er nun einmal tickt. Man möchte ihn am Kragen packen und schütteln, aber er geht unbeirrbar seinen Weg ins Verderben.
Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein …
Die Förmlichkeiten und die Etikette, mit denen der englische Landadel sich hier abplagen muss, waren sicher auch für die damalige Zeit schon überspitzt formuliert. Aber ich frage mich, ob es schon so dermaßen lustig war, wie es heute rüberkommt.
Übrigens habe ich jetzt angefangen, Hashtags in meine Beiträge einzufügen, vielleicht macht ihr mit? Ich habe den Eindruck, dass das auf #Bookwyrm bisher viel zu wenig genutzt wird.
Der Roman spielt im England des frühen 19. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte der fünf …
Normalerweise hätte ich das auf Englisch gelesen, aber da es zum Vorlesen gedacht ist, habe ich zu einer deutschen Ausgabe gegriffen. Ich musste allerdings feststellen, dass die gemeinfrei verfügbare EPUB-Ausgabe in der Übersetzung von 1830 so frei und sogar lückenhaft ist, dass ich mich jetzt für die Übersetzung von Andrea Ott aus unserer Stadtbücherei entschieden habe. Ich werde die hier in Kürze auch noch einpflegen.
Am Ende wissen wir immer noch nicht mit Sicherheit, wer oder was der Golem ist, ob er nur in den Köpfen der Menschen existiert, ob der Protagonist Pernath selbst zum Golem wird oder der Golem allegorisch für den Verlust von Pernaths Erinnerungen steht. Trotz einigen losen Enden gibt es immerhin eine abgeschlossene Kriminalgeschichte und eine vermutlich (im Jenseits?) glücklich endende Liebesgeschichte. Das ganze ist unglaublich stimmungsvoll und gut geschrieben.
Übrigens habe ich jetzt angefangen, Hashtags in meine Beiträge einzufügen, vielleicht macht ihr mit?
»Die Band mag manchmal ungehobelt sein und das Festhalten an den Sex-Drugs-und-Rock-'n'-Roll-Riten aus der Zeit …
lesenswert
3 Sterne
Ich glaube, das Buch war, als es rauskam, eine direkte Reaktion auf die Missbrauchs-Enthüllungen um die Band Rammstein. Die Protagonisten einer fiktiven Band handeln sehr ähnlich im Umgang mit ihren weiblichen Fans, mindestens zwei von ihnen auch kriminell. Es wird gezeigt, wie ungleiche Machtstrukturen, die durch willfährige Helfer aufrecht erhalten werden, zu Missbrauch führen können; auch, wie eine zunächst scheinbar einvernehmliche Situation kippen kann, und das ist wirklich nicht schön zu lesen. Ich mag die Ärzte und auch Bela B, sonst hätte ich wahrscheinlich nicht zu „Fun“ gegriffen; nach seinem Erstling „Scharnow“ hatte ich auch nicht viel mehr als gute Unterhaltung erwartet. Ich war aber neugierig, wie einer, dem wie auch immer geartete Begegnungen mit Groupies nicht fremd sein dürften, über dieses Thema schreibt und war positiv überrascht, denn Bela B hat wirklich etwas zu sagen, schreibt zwar durchaus differenziert, hat aber auch eine klare Haltung. Das Buch ist alles …
Ich glaube, das Buch war, als es rauskam, eine direkte Reaktion auf die Missbrauchs-Enthüllungen um die Band Rammstein. Die Protagonisten einer fiktiven Band handeln sehr ähnlich im Umgang mit ihren weiblichen Fans, mindestens zwei von ihnen auch kriminell. Es wird gezeigt, wie ungleiche Machtstrukturen, die durch willfährige Helfer aufrecht erhalten werden, zu Missbrauch führen können; auch, wie eine zunächst scheinbar einvernehmliche Situation kippen kann, und das ist wirklich nicht schön zu lesen.
Ich mag die Ärzte und auch Bela B, sonst hätte ich wahrscheinlich nicht zu „Fun“ gegriffen; nach seinem Erstling „Scharnow“ hatte ich auch nicht viel mehr als gute Unterhaltung erwartet. Ich war aber neugierig, wie einer, dem wie auch immer geartete Begegnungen mit Groupies nicht fremd sein dürften, über dieses Thema schreibt und war positiv überrascht, denn Bela B hat wirklich etwas zu sagen, schreibt zwar durchaus differenziert, hat aber auch eine klare Haltung. Das Buch ist alles in allem sehr lesenswert – und trotz des ernsten Themas spannend und unterhaltsam (und manchmal sogar witzig).