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"Ich habe mir das Paradies immer als eine Art Bibliothek vorgestellt" Jorge Luis Borges

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Philosophie

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Fritz Riemann: Lebenshilfe Astrologie (German language, 2005) Keine Bewertung

"Gehen wir fehl, wenn wir annehmen, dass solche Erkenntnisse erst möglich werden, wenn wir bereit sind, die Hybris unseres Intellektes, der keine Ehrfurcht mehr kennt, aufzugeben, und wenn wir, anstatt immer nur mehr Macht über die Natur und das Leben anzustreben und sie uns unterwerfen zu wollen, es wieder lernen, sie zu verstehen? Liebendem Verstehenwollen öffnen sich Dinge, die sich dem Machtwillen verschließen "

Lebenshilfe Astrologie von  (Seite 19)

Oft entdecke ich in letzter Zeit, dass die Beschäftigung mit der Astrologie verknüpft ist, mit einer Kritik an unserem aktuellen (imperialistischen) Umgang mit dem Leben, den Menschen, den Tieren, der Natur und der Erde.

Liebendem Verstehenwollen öffnen sich Dinge - oder Sichtweisen und Einsichten -, die sich dem Machtwillen verschließen. Wahre Worte!

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Fritz Riemann: Lebenshilfe Astrologie (German language, 2005) Keine Bewertung

"Im Rahmen meiner psychologischen Studien, enttäuscht von der damaligen akademischen Psychologie, die sich nur für den psychophysischen Aspekt des Wesens Mensch interessierte, fand ich in der Literatur der Grenzgebiete der Psychologie hier und da auch die Astrologie erwähnt. Dabei verblüffte es, wie gegensätzlich die Meinungen der Autoren waren, ... die einen hielten sie für wertvolles Wissensgut und kamen aus den Erfahrungen mit ihr zu dem Urteil, dass das Grundwissen der Astrologie noch heute volle Gültigkeit habe; die anderen lehnten sie als vorwissenschaftlichen Aberglauben oder als Religionsersatz ab" ... " Ich machte nun die Entdeckung, dass bei den Ablehnenden offensichtlich keine Eigenerfahrungen vorlagen, sondern ein wie auch immer begründetes Vorurteil, das ihnen die Beschäftigung mit diesem Gebiet ersparte; dass andererseits diejenigen sich zu ihr bekannten, die sie studiert hatten. Das hieß für mich, dass ich mich mit der Sache befassen mußte, um mir ein eigenes Urteil darüber zu bilden, was an der Astrologie wirklich war." Fritz Riemann, Lebenshilfe Astrologie, Zitat Seite 13-14.

Lebenshilfe Astrologie von  (Seite 13 - 14)

Fritz Riemann schildert ein Erleben, dass ich selbst kenne. Seiner Offenheit verdanken wir, dass er nicht einfach etwas übernimmt, sondern sich selbst durch Studium und Auseinandersetzung mit der Sache ein Bild macht. Bislang habe ich niemanden kennengelernt, der/die danach weiterhin vom "Hokuspokus der Astrologie" als solcher sprach. Es gibt Menschen, die einen Hokuspokus daraus machen, oft aus finanziellen Gründen, das ist der Sache ansich jedoch nicht anzulasten. Was die Ablehnenden betrifft, die sich nicht einmal dem Studium widmeten - ich könnte mir vorstellen, dass Menschen mit einer starken Neigung zu intellektuell fokussiertem, kausal-deterministischem Denken nur wenig Offenheit für ganzheitliche Sichtweisen jenseits einer solchen Gebundenheit aufzubringen bereit sind. Es ist ihnen vielleicht nicht anzulasten. Wenngleich Toleranz gegenüber vielfältigen und ganzheitlichen Denkweisen hier hilfreich sein könnte.

hat aus Lebenshilfe Astrologie von Fritz Riemann zitiert

Fritz Riemann: Lebenshilfe Astrologie (German language, 2005) Keine Bewertung

"Die planetaren Gestaltprinzipien traten auf immer neue Weise in das Bewusstsein. Das magisch-animistische Zeitalter projizierte sie als Dämonen nach außen in die Natur; das Mythen bildende Zeitalter versetzte sie als Göttergestalten an den Himmel oder in die Unterwelt; das naturwissenschaftliche Zeitalter entdeckte und beschrieb sie als Energien und Gesetzmäßigkeiten der Erscheinungswelt; aus psychologisch-antrhopologischer Sicht beschreiben wir sie als seelische Funktionen oder Triebstrebungen. So haben kosmische Kräfte im Bewußtsein der Menschen einen Gestaltwandel vollzogen; alle diese verschiedenen Projektionen, Benennungen oder Anschauungen gründen aber auf den gleichen kosmischen Prinzipien. Uns Heutige beunruhigt wohl am meisten, dass wir nicht nachvollziehen können, nicht nachzuerleben vermögen, wie die Menschheit zu ihrem astrologischen Wissen gekommen ist. Wir können mit Edgar Dacque´ annehmen, dass die Menschen damals eine Gabe hatten, die er als "Natursichtigkeit" bezeichnete, die heute verloren gegangen scheint. Aber die großen Mystiker haben sie noch besessen, und wir können, psychologisch ausgedrückt, annehmen, dass es sich dabei um eine "Durchlässigkeit" für Metaphysisches und Transzendentes handelt, um ein Vermögen der Innenschau, der sich solche Zusammenhänge offenbaren. Die Entwicklunggeschichte der Menschheit lässt sich ohne Offenbarungsakte nicht verstehen. Wie können wir es - kausal - erklären, dass die Menschen die Sprache "erfanden", dass sie die Musik und die Mathematik entdeckten... Wir kommen nicht darum herum bei diesen Phänomenen ein geistiges Prinzip anzunehmen, dass sich zu verschiedenen Zeiten der historischen Menschheit in Offenbarungsakten ausgewirkt hat, die wir heute psychologisch als Bewußseinsveränderungen oder Bewußtseinserweiterung bezeichnen können. ... Denn diese Bewußtseinsveränderungen liegen in ihrem Anfängen für unseren Verstand völlig im Dunkel. ... Wir können daher auch nur vermuten, dass Bewußseinsveränderungen, dass ein anderes geistiges Welterleben einmal dazu geführt haben, die Astrologie zu entdecken; wie auch bei anderen Phänomenen, ließen solche Bewußtseinsveränderungen die Menschen in schöpferischen Akten etwas entdecken, was bereits in ihnen anlegt war, es "offenbarte" sich ihnen"

Lebenshilfe Astrologie von  (Seite 22 - 23)

Ein "goldenes Zeitalter der Sprachentwicklung" wird in diesem Artikel beschrieben: www.spektrum.de/news/linguistik-studie-findet-goldenes-zeitalter-der-sprache/2336021 Mit unseren derzeit aktuell üblichen Methoden wurde ermittelt, wann es eine Blütezeit der Sprachen gab - und dass es nun einen sukzessiven Abstieg der Vielfalt von Sprachen gibt, ohne Aussicht auf Rückkehr eines weiteren goldenen Zeitalter der Sprachvielfalt. Nicht betrachtet wird, warum es überhaupt zur Entdeckung der Sprache kam.

Fritz Riemann: Lebenshilfe Astrologie (German language, 2005) Keine Bewertung

"Gehen wir fehl, wenn wir annehmen, dass solche Erkenntnisse erst möglich werden, wenn wir bereit sind, die Hybris unseres Intellektes, der keine Ehrfurcht mehr kennt, aufzugeben, und wenn wir, anstatt immer nur mehr Macht über die Natur und das Leben anzustreben und sie uns unterwerfen zu wollen, es wieder lernen, sie zu verstehen? Liebendem Verstehenwollen öffnen sich Dinge, die sich dem Machtwillen verschließen "

Lebenshilfe Astrologie von  (Seite 19)

Oft entdecke ich in letzter Zeit, dass die Beschäftigung mit der Astrologie verknüpft ist, mit einer Kritik an unserem aktuellen (imperialistischen) Umgang mit dem Leben, den Menschen, den Tieren, der Natur und der Erde.

Liebendem Verstehenwollen öffnen sich Dinge - oder Sichtweisen und Einsichten -, die sich dem Machtwillen verschließen. Wahre Worte!

Fritz Riemann: Lebenshilfe Astrologie (German language, 2005) Keine Bewertung

"Es geht mir selbstverständlich nicht darum, dass die "große Psychotherapie" durch die Astrologie ersetzt werden könnte. Aber es geht um die Möglichkeit fokalen Erfassens von Struktureigentümlichkeiten besonderer Art, die im Hororskop liegen, als zusätzlichem Zugang zu einem Menschen: und in der Beratung geht es um zumindest zeitsparendes Ansprechen können von Grundveranlagungen und deren konflikthaften Auswirkungen."

Lebenshilfe Astrologie von  (Seite 17)

Fritz Riemann: Lebenshilfe Astrologie (German language, 2005) Keine Bewertung

"Im Rahmen meiner psychologischen Studien, enttäuscht von der damaligen akademischen Psychologie, die sich nur für den psychophysischen Aspekt des Wesens Mensch interessierte, fand ich in der Literatur der Grenzgebiete der Psychologie hier und da auch die Astrologie erwähnt. Dabei verblüffte es, wie gegensätzlich die Meinungen der Autoren waren, ... die einen hielten sie für wertvolles Wissensgut und kamen aus den Erfahrungen mit ihr zu dem Urteil, dass das Grundwissen der Astrologie noch heute volle Gültigkeit habe; die anderen lehnten sie als vorwissenschaftlichen Aberglauben oder als Religionsersatz ab" ... " Ich machte nun die Entdeckung, dass bei den Ablehnenden offensichtlich keine Eigenerfahrungen vorlagen, sondern ein wie auch immer begründetes Vorurteil, das ihnen die Beschäftigung mit diesem Gebiet ersparte; dass andererseits diejenigen sich zu ihr bekannten, die sie studiert hatten. Das hieß für mich, dass ich mich mit der Sache befassen mußte, um mir ein eigenes Urteil darüber zu bilden, was an der Astrologie wirklich war." Fritz Riemann, Lebenshilfe Astrologie, Zitat Seite 13-14.

Lebenshilfe Astrologie von  (Seite 13 - 14)

Fritz Riemann schildert ein Erleben, dass ich selbst kenne. Seiner Offenheit verdanken wir, dass er nicht einfach etwas übernimmt, sondern sich selbst durch Studium und Auseinandersetzung mit der Sache ein Bild macht. Bislang habe ich niemanden kennengelernt, der/die danach weiterhin vom "Hokuspokus der Astrologie" als solcher sprach. Es gibt Menschen, die einen Hokuspokus daraus machen, oft aus finanziellen Gründen, das ist der Sache ansich jedoch nicht anzulasten. Was die Ablehnenden betrifft, die sich nicht einmal dem Studium widmeten - ich könnte mir vorstellen, dass Menschen mit einer starken Neigung zu intellektuell fokussiertem, kausal-deterministischem Denken nur wenig Offenheit für ganzheitliche Sichtweisen jenseits einer solchen Gebundenheit aufzubringen bereit sind. Es ist ihnen vielleicht nicht anzulasten. Wenngleich Toleranz gegenüber vielfältigen und ganzheitlichen Denkweisen hier hilfreich sein könnte.

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hat angefangen, Lebenshilfe Astrologie von Fritz Riemann zu lesen

Fritz Riemann: Lebenshilfe Astrologie (German language, 2005) Keine Bewertung

"Denn die einseitig kausalmechanistische Orientierung gegenwärtiger Wissenschaft - auch der Wissenschaften vom Menschen - und ihr fast ausschließlich rational-begriffliches Denken bedarf der Ergänzung durch ein Denken in Symoblen und Analogien sowie durch eine Weltsicht, die den Menschen im Kosmos wieder einbezieht." Zitat Seite 9

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hat angefangen, Lebenshilfe Astrologie von Fritz Riemann zu lesen

Fritz Riemann: Lebenshilfe Astrologie (German language, 2005) Keine Bewertung

"Denn die einseitig kausalmechanistische Orientierung gegenwärtiger Wissenschaft - auch der Wissenschaften vom Menschen - und ihr fast ausschließlich rational-begriffliches Denken bedarf der Ergänzung durch ein Denken in Symoblen und Analogien sowie durch eine Weltsicht, die den Menschen im Kosmos wieder einbezieht." Zitat Seite 9

hat aus Du musst dein Leben andern von Peter Sloterdijk zitiert

Peter Sloterdijk: Du musst dein Leben andern (Paperback, Suhrkamp Verlag) Keine Bewertung

Seit dem 19.Jahrhundert steht die Montage eines alternativen Generators zum Aufbau existentieller Hochspannung auf der Tagesordnung. Tatsächlich wird dieser in Stellung gebracht, indem man eine äquivalente Dynamik im Inneren der sich selber richtig verstehenden Existenz nachweist.

Du musst dein Leben andern von  (Seite 105)

Kapitel 4: Letzte Hungerkunst.

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Peter Sloterdijk: Du musst dein Leben andern (Paperback, Suhrkamp Verlag) Keine Bewertung

"Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden" (Kafka) ... Zwar wird der "wahre Weg" weiterhin mit dem Seil verknüpft, es ist jedoch aus der Höhe in Bodennähe versetzt. Es dient weniger als Gerät, auf dem Akrobaten ihre Trittsicherheit demonstrieren, denn als Stolperfalle. Das scheint zu besagen: Die Aufgabe, den wahren Weg zu finden, ist schwierig genug, weswegen Menschen nicht in die Höhe steigen müssen, um gefährlich zu leben. Das Seil soll nicht mehr deine Fähigkeit testen, auf der schmalsten Basis die Balance zu halten, es hat dir eher zu beweisen, daß du, wenn du sicher daherkommst, schon beim Geradeausgehen stürzen wirst.

Du musst dein Leben andern von  (Seite 103)

Kapitel 4: Letzte Hungerkunst.

Peter Sloterdijk: Du musst dein Leben andern (Paperback, Suhrkamp Verlag) Keine Bewertung

"Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden" (Kafka) ... Zwar wird der "wahre Weg" weiterhin mit dem Seil verknüpft, es ist jedoch aus der Höhe in Bodennähe versetzt. Es dient weniger als Gerät, auf dem Akrobaten ihre Trittsicherheit demonstrieren, denn als Stolperfalle. Das scheint zu besagen: Die Aufgabe, den wahren Weg zu finden, ist schwierig genug, weswegen Menschen nicht in die Höhe steigen müssen, um gefährlich zu leben. Das Seil soll nicht mehr deine Fähigkeit testen, auf der schmalsten Basis die Balance zu halten, es hat dir eher zu beweisen, daß du, wenn du sicher daherkommst, schon beim Geradeausgehen stürzen wirst.

Du musst dein Leben andern von  (Seite 103)

Kapitel 4: Letzte Hungerkunst.

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hat aus Du musst dein Leben andern von Peter Sloterdijk zitiert

Peter Sloterdijk: Du musst dein Leben andern (Paperback, Suhrkamp Verlag) Keine Bewertung

"Du mußt Dein Leben ändern!", das heißt, wir sahen anläßlich des Rilkeschen Torso--Gedichts: Du sollst auf die innere Senkrechte achten und prüfen, wie der Zug vom oberen Pol her auf dich wirkt! Es ist nicht der aufrechte Gang, der den Menschen zum Menschen macht, es ist das aufkeimende Bewußtsein des inneren Gefälles, das im Menschen die Aufrichtung bewirkt.

Du musst dein Leben andern von  (Seite 99)

Kapitel 3: Nur Krüppel werden überleben.