Andi hat aus Lebenshilfe Astrologie von Fritz Riemann zitiert
"Im Rahmen meiner psychologischen Studien, enttäuscht von der damaligen akademischen Psychologie, die sich nur für den psychophysischen Aspekt des Wesens Mensch interessierte, fand ich in der Literatur der Grenzgebiete der Psychologie hier und da auch die Astrologie erwähnt. Dabei verblüffte es, wie gegensätzlich die Meinungen der Autoren waren, ... die einen hielten sie für wertvolles Wissensgut und kamen aus den Erfahrungen mit ihr zu dem Urteil, dass das Grundwissen der Astrologie noch heute volle Gültigkeit habe; die anderen lehnten sie als vorwissenschaftlichen Aberglauben oder als Religionsersatz ab" ... " Ich machte nun die Entdeckung, dass bei den Ablehnenden offensichtlich keine Eigenerfahrungen vorlagen, sondern ein wie auch immer begründetes Vorurteil, das ihnen die Beschäftigung mit diesem Gebiet ersparte; dass andererseits diejenigen sich zu ihr bekannten, die sie studiert hatten. Das hieß für mich, dass ich mich mit der Sache befassen mußte, um mir ein eigenes Urteil darüber zu bilden, was an der Astrologie wirklich war." Fritz Riemann, Lebenshilfe Astrologie, Zitat Seite 13-14.
— Lebenshilfe Astrologie von Fritz Riemann (Seite 13 - 14)
Fritz Riemann schildert ein Erleben, dass ich selbst kenne. Seiner Offenheit verdanken wir, dass er nicht einfach etwas übernimmt, sondern sich selbst durch Studium und Auseinandersetzung mit der Sache ein Bild macht. Bislang habe ich niemanden kennengelernt, der/die danach weiterhin vom "Hokuspokus der Astrologie" als solcher sprach. Es gibt Menschen, die einen Hokuspokus daraus machen, oft aus finanziellen Gründen, das ist der Sache ansich jedoch nicht anzulasten. Was die Ablehnenden betrifft, die sich nicht einmal dem Studium widmeten - ich könnte mir vorstellen, dass Menschen mit einer starken Neigung zu intellektuell fokussiertem, kausal-deterministischem Denken nur wenig Offenheit für ganzheitliche Sichtweisen jenseits einer solchen Gebundenheit aufzubringen bereit sind. Es ist ihnen vielleicht nicht anzulasten. Wenngleich Toleranz gegenüber vielfältigen und ganzheitlichen Denkweisen hier hilfreich sein könnte.
