Andi hat aus Lebenshilfe Astrologie von Fritz Riemann zitiert
"Die planetaren Gestaltprinzipien traten auf immer neue Weise in das Bewusstsein. Das magisch-animistische Zeitalter projizierte sie als Dämonen nach außen in die Natur; das Mythen bildende Zeitalter versetzte sie als Göttergestalten an den Himmel oder in die Unterwelt; das naturwissenschaftliche Zeitalter entdeckte und beschrieb sie als Energien und Gesetzmäßigkeiten der Erscheinungswelt; aus psychologisch-antrhopologischer Sicht beschreiben wir sie als seelische Funktionen oder Triebstrebungen. So haben kosmische Kräfte im Bewußtsein der Menschen einen Gestaltwandel vollzogen; alle diese verschiedenen Projektionen, Benennungen oder Anschauungen gründen aber auf den gleichen kosmischen Prinzipien. Uns Heutige beunruhigt wohl am meisten, dass wir nicht nachvollziehen können, nicht nachzuerleben vermögen, wie die Menschheit zu ihrem astrologischen Wissen gekommen ist. Wir können mit Edgar Dacque´ annehmen, dass die Menschen damals eine Gabe hatten, die er als "Natursichtigkeit" bezeichnete, die heute verloren gegangen scheint. Aber die großen Mystiker haben sie noch besessen, und wir können, psychologisch ausgedrückt, annehmen, dass es sich dabei um eine "Durchlässigkeit" für Metaphysisches und Transzendentes handelt, um ein Vermögen der Innenschau, der sich solche Zusammenhänge offenbaren. Die Entwicklunggeschichte der Menschheit lässt sich ohne Offenbarungsakte nicht verstehen. Wie können wir es - kausal - erklären, dass die Menschen die Sprache "erfanden", dass sie die Musik und die Mathematik entdeckten... Wir kommen nicht darum herum bei diesen Phänomenen ein geistiges Prinzip anzunehmen, dass sich zu verschiedenen Zeiten der historischen Menschheit in Offenbarungsakten ausgewirkt hat, die wir heute psychologisch als Bewußseinsveränderungen oder Bewußtseinserweiterung bezeichnen können. ... Denn diese Bewußtseinsveränderungen liegen in ihrem Anfängen für unseren Verstand völlig im Dunkel. ... Wir können daher auch nur vermuten, dass Bewußseinsveränderungen, dass ein anderes geistiges Welterleben einmal dazu geführt haben, die Astrologie zu entdecken; wie auch bei anderen Phänomenen, ließen solche Bewußtseinsveränderungen die Menschen in schöpferischen Akten etwas entdecken, was bereits in ihnen anlegt war, es "offenbarte" sich ihnen"
— Lebenshilfe Astrologie von Fritz Riemann (Seite 22 - 23)
Ein "goldenes Zeitalter der Sprachentwicklung" wird in diesem Artikel beschrieben: www.spektrum.de/news/linguistik-studie-findet-goldenes-zeitalter-der-sprache/2336021 Mit unseren derzeit aktuell üblichen Methoden wurde ermittelt, wann es eine Blütezeit der Sprachen gab - und dass es nun einen sukzessiven Abstieg der Vielfalt von Sprachen gibt, ohne Aussicht auf Rückkehr eines weiteren goldenen Zeitalter der Sprachvielfalt. Nicht betrachtet wird, warum es überhaupt zur Entdeckung der Sprache kam.
