Rezensionen und Kommentare

Lina Nox

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Beitritt 1 Jahr, 8 Monate her

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Manja Präkels: Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß (Hardcover, German language, 2017, Verbrecher Verlag)

Mimi liebt das Angeln. Oliver auch. Erst zerbricht die Welt, dann ihre Freundschaft. Er nennt …

Verstörend, ungerecht und doch die bittere Realität vieler junger Menschen zur Wendezeit im Osten. Klare Empfehlung!

hat Lebenssonden von Michael McCollum zu Ende gelesen

Michael McCollum: Lebenssonden (Paperback, German language, Heyne Verlag)

Gegen Ende des 21. Jahrhunderts bittet ein extraterrestrisches Raumfahrzeug um Erlaubnis, in den Orbit von …

Lebenssonden besteht aus zwei Geschichten, "Sonde 53935" und "Planetensystem Procyon" (Übersetzung ist faktisch falsch, im Englischen "Procyon's Promise).

Die erste Geschichte war wirklich super, Science Fiction vom Feinsten! In der zweiten Geschichte hingegen schafft es der Autor leider nicht, die Spannung zu halten, kapitellang passiert hier nichts wirklich Spannendes. Gerade auch die letzten 50 Seiten waren für mich eher eine Qual. Das Ende war dafür umso gelungener.

hat Lebenssonden von Michael McCollum kommentiert

Michael McCollum: Lebenssonden (Paperback, German language, Heyne Verlag)

Gegen Ende des 21. Jahrhunderts bittet ein extraterrestrisches Raumfahrzeug um Erlaubnis, in den Orbit von …

Die Menschheit hat es, wenn auch mit fremder Hilfe, geschafft, zu einem fremden Stern zu reisen und wieder zurückzukommen. Aber eine eigene KI konnte bisher (Ende des 24. Jahrhunderts) nicht programmiert werden.

Was eine Utopie.

hat Das Haus der Bücher und Schatten von Kai Meyer zu Ende gelesen (Die Geheimnisse des graphischen Viertels, #3)

Kai Meyer: Das Haus der Bücher und Schatten (Deutsch language, 2024, Knaur)

Das ging unter die Haut.

Die Erzählung aus dem Jahr 1913 ist kaum an Düsternis zu überbieten. Der Kriminalfall im Jahr 1933 hingegen ist zwar spannend erzählt, für mich bleibt aber unklar, wie der Kommissar selbst zur eigentlichen Auflösung kommt.

Insgesamt erschafft Meyer ein stimmiges Bild, verwebt die beiden Geschichten eher lose und stellt das Phantastische hier wieder mehr aus als noch im vorangegangenen Titel.

Mit dem Ende schießt Meyer etwas über das Ziel hinaus. Es ist zwar sehr richtig, auf den historischen Hintergrund zu weisen, aber für mich hat es das doch zu einer eher unrunden Sache gemacht.

Trotz allem ein großartiges Buch!