Lina Nox hat Einatmen. Ausatmen. bewertet: 5 Sterne

Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo
Was passiert, wenn eine gefühlsresistente Spitzenmanagerin ein Achtsamkeitstraining bei einem Coach absolvieren muss, der selbst in einer Sinnkrise steckt? Maxim …
Liest und hört gerne und viel.
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Was passiert, wenn eine gefühlsresistente Spitzenmanagerin ein Achtsamkeitstraining bei einem Coach absolvieren muss, der selbst in einer Sinnkrise steckt? Maxim …
Das erste Kind einer Weywardfrau ist immer eine Tochter. Von der Mutter mehr oder weniger angeleitet, wird sie in die Geheimnisse der Kräuterkunde und der besonderen Beziehung zur Tierwelt eingeführt. Während viele Menschen sie meiden, ersuchen andere gezielt ihr Wissen und ihre Fähigkeiten.
Altha befindet sich mitten in einem Hexenprozess. Dabei war sie doch nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Oder?
Violet findet sich so gar nicht in ihrem Leben als Adlige zurecht. Sie will lieber auf Bäume klettern, als irgendwelche Benimmregeln zu lernen. Als ihr Cousin die Familie besucht, wird sie bald lernen, dass es nie gut für Frauen ihrer Familie war, sich an Männer zu binden.
Kate gelingt die Flucht aus ihrer missbräuchlichen Beziehung. Ganz und gar nicht an das naturnahe Leben gewöhnt, ist einfach alles an dem Cottage ihrer verstorbenen Großtante befremdlich, wenn nicht sogar beängstigend. Doch das die Magie, die sie und …
Das erste Kind einer Weywardfrau ist immer eine Tochter. Von der Mutter mehr oder weniger angeleitet, wird sie in die Geheimnisse der Kräuterkunde und der besonderen Beziehung zur Tierwelt eingeführt. Während viele Menschen sie meiden, ersuchen andere gezielt ihr Wissen und ihre Fähigkeiten.
Altha befindet sich mitten in einem Hexenprozess. Dabei war sie doch nur zur falschen Zeit am falschen Ort. Oder?
Violet findet sich so gar nicht in ihrem Leben als Adlige zurecht. Sie will lieber auf Bäume klettern, als irgendwelche Benimmregeln zu lernen. Als ihr Cousin die Familie besucht, wird sie bald lernen, dass es nie gut für Frauen ihrer Familie war, sich an Männer zu binden.
Kate gelingt die Flucht aus ihrer missbräuchlichen Beziehung. Ganz und gar nicht an das naturnahe Leben gewöhnt, ist einfach alles an dem Cottage ihrer verstorbenen Großtante befremdlich, wenn nicht sogar beängstigend. Doch das die Magie, die sie und ihre Vorfahrinnen umgibt, ihr einzige Chance ist, wird sie bald lernen.
Der Roman lässt gleich zu Beginn etwas ganz Wichtiges aus: Content Warnings. Dabei werden Dinge wie sexueller Missbrauch nicht nur angedeutet.
Mit eindrücklichen Worten beschreibt Emilia Hart das Leben der drei Frauen, die doch alle sehr unterschiedlich sind und nur von Blut und Schicksal vereint werden. Wir leiden mit ihnen mit, wie fiebern mit ihnen mit, wir freuen uns mit ihnen. Leider verpasst die Autorin es, die Lesenden zu überraschen. Das Buch ist von vorne bis hinten vorhersehbar.
Wer sich intensiv mit dem Thema Hexenverfolgung auseinandersetzt, sollte sowieso einen großen Bogen um dieses Buch machen. Während unschuldige Frauen damals verfolgt, verurteilt und verbrannt wurden, weil sie nicht ins typische Bild passten, ist Altha im Sinne der Anklage tatsächlich schuldig, wird jedoch freigesprochen. Es unterstützt damit auch die Antihaltung zur Unschuldsvermutung à la "Irgendwas wird schon dran wahr sein".
Schade ist außerdem, dass die Frauen es nicht aus der jedem Menschen gegebenen eigenen Kraft aus ihren Situationen schaffen, nicht etwa starke Frauenbünde schmieden oder dergleichen. Sie schaffen es nur mittels Magie. Und diese Magie scheint sich letztlich nur auf Insekten und einzelne Krähen zu beziehen. Dabei ist Natur doch viel mehr als das.

The God of the Woods is a novel by Liz Moore published in 2024.
Mit großartiger Prosa zieht Autorin Liz Moore die Lesenden in die Adirondack Montains, ein Ort, der gleich zwei Mal zum Tatort wird und zum Mittelpunkt dieses Thrillers wird.
Schön erzählt und sauber aufgeklärt, haben wir dennoch genug Interpretationsspielraum für den Titel selbst.

Die Protagonistin tritt weiterhin viel zu unüberlegt auf, und dass obwohl die Gefahr bedeutend größer ist als noch im ersten Teil und es absolut keinen Grund für ihr Handeln gibt. Auch wird der Kriminalfall, der dieses Buch begleitet, nicht ansatzweise so spannend erzählt, wie wir es im ersten Buch erlebt haben. Wirklich Spannung kam erst gegen Ende auf.
Ihr habt Vorurteile, wir haben Vorurteile, nur der einen Seite schaden sie mehr als der anderen.
Kasih erzählt von dem Brand, für den ihre beste Freundin festgenommen wurde. Und damit wir verstehen, erzählt sie von ihrer Kindheit, Jugend und Gegenwart mit ihren Freundinnen Saya und Hani. Von dem Abgehängtsein in einer Gesellschaft, die sie alle drei ablehnt. Der Wut, der Müdigkeit, der Ohnmacht.
Shida Bazyar führt uns in ihrer gut durchdachten Erzählung an der Nase herum und spricht Wahrheiten aus, die wehtun und nachhallen.

Katharina Blum, die Zentralfigur dieser Erzählung, ist eine junge hübsche Haushälterin, die nebenberuflich bei Empfängen und Festlichkeiten die Buffets besorgt …

Eine erste Liebe zwischen Festhalten und Vernichten, Aussterben und Weiterleben
Es brennt. In den Wäldern und auf den Screens. …
Rosa und Alessandro haben ganz Sizilien gegen sich aufgebracht. In ihrer atemlosen Flucht versuchen sie, die Geheimnisse ihres Fluches zu lüften und dem Ganzen ein Ende zu setzen.
Kai Meyer beendet seine Trilogie und führt all die losen Enden zusammen. Allerdings bleiben doch einige kleine Dinge ohne Payoff und werden nie wieder angesprochen. Auch verliert er sich in diesem Buch häufiger in ausschweifende Landschaftsbilder, die den Lesefluss behindern.
Dennoch ein würdiges Ende
Der Kampf gegen die Künstliche Intelligenz KAMI geht in die Schlussphase, aber während einige der Protagonisten langsam verstehen, dass es eine andere Lösung geben muss, lassen sich die anderen weiter vom Militär vorführen.
Wie in meiner Besprechung zum ersten Band Neon Birds erwähnt, ist das Worldbuilding nicht sehr ausgeprägt. Graßhoff deutet vieles nur an, lässt die Lesenden aber doch mit vielen offenen Fragen zurück. Auch die Charakterentwicklung kann der Handlung nicht folgen, einige Charakter bleiben, so sympathisch sie vielleicht auch sind, sehr unscheinbar zurück. Insgesamt sind einfach zu viele Ideen skizziert, aber nicht ausgeführt worden. Dazu mag das hier keine Reihe sein, bei der sprachliche Glanzleistungen zu erwarten sind. Aber ich schließe gerne mit dem einzigen Wort, das die Autorin zum Fluchen kennt, ab: Scheiße.

Außerirdische Wesen haben gegen Ende unseres Jahrhunderts die Erde besucht. Niemand hat sie gesehen, keiner weiß, woher sie kamen und …