Lina Nox hat Wut und Liebe bewertet: 4 Sterne

Wut und Liebe von Martin Suter
Noah ist ein Künstler Anfang dreißig. Das Gehalt seiner Freundin Camilla reicht knapp für sie beide. Camilla jedoch hat sich …
Liest und hört gerne und viel.
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Noah ist ein Künstler Anfang dreißig. Das Gehalt seiner Freundin Camilla reicht knapp für sie beide. Camilla jedoch hat sich …

Das ging unter die Haut.
Die Erzählung aus dem Jahr 1913 ist kaum an Düsternis zu überbieten. Der Kriminalfall im Jahr 1933 hingegen ist zwar spannend erzählt, für mich bleibt aber unklar, wie der Kommissar selbst zur eigentlichen Auflösung kommt.
Insgesamt erschafft Meyer ein stimmiges Bild, verwebt die beiden Geschichten eher lose und stellt das Phantastische hier wieder mehr aus als noch im vorangegangenen Titel.
Mit dem Ende schießt Meyer etwas über das Ziel hinaus. Es ist zwar sehr richtig, auf den historischen Hintergrund zu weisen, aber für mich hat es das doch zu einer eher unrunden Sache gemacht.
Trotz allem ein großartiges Buch!
Zu Beginn des 22. Jahrhunderts kämpft die Menschheit gegen ihr eigenes Vermächtnis: eine KI bestehend aus Nanobots, KAMI genannt, die jedes Lebewesen befällt. Die bisherige Strategie, alle Infizierten wegzusperren, geht nur nicht mehr auf. Fünf junge Menschen, die alle bisher eine mehr oder weniger wichtige Rolle in dem die ganze Welt umspannenden System zum Kampf gegen KAMI gespielt haben, werden von den Ereignissen überrollt.
Auch wenn ich die Charaktere allesamt spannend und auf ihre Art sympathisch finde, verpasst es die Autorin, ihnen mit mehr als nur kryptischen Andeutungen wirklich Tiefe zu verleihen. Den Ansatz, mittels Aktenauszügen mehr Informationen über die Charakter übermitteln zu wollen, hätte sie ruhig auch mehr für das Worldbuilding einsetzen können. Insgesamt liegt das Augenmerk mehr auf den Charakteren als auf der Welt.
Trotz der Kritik ist es dennoch ein Titel, der mich mitgerissen hat und meinen Geschmack trifft. Ich habe große Erwartungen an die …
Zu Beginn des 22. Jahrhunderts kämpft die Menschheit gegen ihr eigenes Vermächtnis: eine KI bestehend aus Nanobots, KAMI genannt, die jedes Lebewesen befällt. Die bisherige Strategie, alle Infizierten wegzusperren, geht nur nicht mehr auf. Fünf junge Menschen, die alle bisher eine mehr oder weniger wichtige Rolle in dem die ganze Welt umspannenden System zum Kampf gegen KAMI gespielt haben, werden von den Ereignissen überrollt.
Auch wenn ich die Charaktere allesamt spannend und auf ihre Art sympathisch finde, verpasst es die Autorin, ihnen mit mehr als nur kryptischen Andeutungen wirklich Tiefe zu verleihen. Den Ansatz, mittels Aktenauszügen mehr Informationen über die Charakter übermitteln zu wollen, hätte sie ruhig auch mehr für das Worldbuilding einsetzen können. Insgesamt liegt das Augenmerk mehr auf den Charakteren als auf der Welt.
Trotz der Kritik ist es dennoch ein Titel, der mich mitgerissen hat und meinen Geschmack trifft. Ich habe große Erwartungen an die Fortsetzung.
Man kann sich nicht beklagen, würde Hanna, mit der wir hier fast durch ein ganzes Jahrhundert schweben, sicher sagen. Starker Roman.
Man kann sich nicht beklagen, würde Hanna, mit der wir hier fast durch ein ganzes Jahrhundert schweben, sicher sagen. Starker Roman.

Bei Ausgrabungen in Israel findet der Archäologe Stephen Foxx in einem 2000 Jahre alten Grab die Bedienungsanleitung einer Videokamera, die …
Glaube spaltet, dieses Buch hingegen nicht. Stark von Beginn an, mit einigen Schachzügen, die einem damals noch absurd vorgekommen sein müssen. Das Ende zieht sich etwas, aber Eschbach schließt mit einem Paukenschlag ab.
Glaube spaltet, dieses Buch hingegen nicht. Stark von Beginn an, mit einigen Schachzügen, die einem damals noch absurd vorgekommen sein müssen. Das Ende zieht sich etwas, aber Eschbach schließt mit einem Paukenschlag ab.
Rosa sucht nur Zerstreuung auf Sizilien, dem Herkunftsort ihrer Familie, wird dabei jedoch tief in die dunklen Machenschaften und Geheimnisse der Cosa Nostra hineingezogen.
Antworten auf alle ihre Fragen wird sie dabei nicht erhalten, weder von ihrer Familie, noch von Alessandro, dem Erben der verfeindeten Familie, oder gar dem capo dei capi - dem Boss aller Bosse. Egal, ob mit oder ohne Rosa, jeder verfolgt seine eigenen Ziele und Rosa lernt, dass es nur eine Person gibt, auf die sie sich wirklich verlassen kann: Sie selbst.
Kai Meyer gelingt hier ein grandioser Auftakt zur Arkadien-Trilogie, der an Spannung kaum zu überbieten ist. Er kratzt nur an der Oberfläche der Geheimnisse und Verschwörungen, gerade so, dass ein Weglegen des Buches nur sehr schwer fällt.
Arkadien erwacht ist vielleicht nicht perfekt. Aber über die wenigen Schwächen kann ich persönlich sehr gut hinwegsehen.
Rosa sucht nur Zerstreuung auf Sizilien, dem Herkunftsort ihrer Familie, wird dabei jedoch tief in die dunklen Machenschaften und Geheimnisse der Cosa Nostra hineingezogen.
Antworten auf alle ihre Fragen wird sie dabei nicht erhalten, weder von ihrer Familie, noch von Alessandro, dem Erben der verfeindeten Familie, oder gar dem capo dei capi - dem Boss aller Bosse. Egal, ob mit oder ohne Rosa, jeder verfolgt seine eigenen Ziele und Rosa lernt, dass es nur eine Person gibt, auf die sie sich wirklich verlassen kann: Sie selbst.
Kai Meyer gelingt hier ein grandioser Auftakt zur Arkadien-Trilogie, der an Spannung kaum zu überbieten ist. Er kratzt nur an der Oberfläche der Geheimnisse und Verschwörungen, gerade so, dass ein Weglegen des Buches nur sehr schwer fällt.
Arkadien erwacht ist vielleicht nicht perfekt. Aber über die wenigen Schwächen kann ich persönlich sehr gut hinwegsehen.
Actionreich lernen wir Anna kennen, die als Kriminalpolizistin dank ihres Bauchgefühls keinen Fall ungelöst lässt. Dass es nicht einfach nur eine gute Intuition, sondern tatsächlich die Gabe zur Vorhersehung ist, will sie selbst anfangs nicht glauben. Eine fremde Alienrasse sieht in ihr und ihren Fähigkeit den Schlüssel, um einen scheinbar immerwährenden Krieg zu beenden.
Auch wenn das erst einmal eine schöne Verknüpfung von Science und Fiction ist, wird es schnell langweilig und stumpf. Anna behält immer Recht. Anna weiß immer schon, was passiert. Wenn sie es denn nicht abwendet. Überraschende Wendungen sind damit faktisch unmöglich. Schade ist dabei auch, dass diese Fähigkeit immer nur im Kontext der Geschichte selbst passiert. Auch wenn das Buch jegliche Charakterentwicklung auslässt, hätte der Autor hiermit wenigstens die Entwicklung der Beziehungen untereinander auf witzige Weise gestalten können.
Das Buch verfolgt einige nette Ansätze, schneidet spannende Theorien und Gedanken an - bei mir hinterlässt …
Actionreich lernen wir Anna kennen, die als Kriminalpolizistin dank ihres Bauchgefühls keinen Fall ungelöst lässt. Dass es nicht einfach nur eine gute Intuition, sondern tatsächlich die Gabe zur Vorhersehung ist, will sie selbst anfangs nicht glauben. Eine fremde Alienrasse sieht in ihr und ihren Fähigkeit den Schlüssel, um einen scheinbar immerwährenden Krieg zu beenden.
Auch wenn das erst einmal eine schöne Verknüpfung von Science und Fiction ist, wird es schnell langweilig und stumpf. Anna behält immer Recht. Anna weiß immer schon, was passiert. Wenn sie es denn nicht abwendet. Überraschende Wendungen sind damit faktisch unmöglich. Schade ist dabei auch, dass diese Fähigkeit immer nur im Kontext der Geschichte selbst passiert. Auch wenn das Buch jegliche Charakterentwicklung auslässt, hätte der Autor hiermit wenigstens die Entwicklung der Beziehungen untereinander auf witzige Weise gestalten können.
Das Buch verfolgt einige nette Ansätze, schneidet spannende Theorien und Gedanken an - bei mir hinterlässt es trotzdem nur ein eher unterwältigendes Gefühl.