Lina Nox started reading Vanitas - Grau wie Asche by Ursula Poznanski (Die Vanitas-Reihe, #2)

Liest und hört gerne und viel.
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96% complete! Lina Nox has read 24 of 25 books.

Ihr habt Vorurteile, wir haben Vorurteile, nur der einen Seite schaden sie mehr als der anderen.
Kasih erzählt von dem Brand, für den ihre beste Freundin festgenommen wurde. Und damit wir verstehen, erzählt sie von ihrer Kindheit, Jugend und Gegenwart mit ihren Freundinnen Saya und Hani. Von dem Abgehängtsein in einer Gesellschaft, die sie alle drei ablehnt. Der Wut, der Müdigkeit, der Ohnmacht.
Shida Bazyar führt uns in ihrer gut durchdachten Erzählung an der Nase herum und spricht Wahrheiten aus, die wehtun und nachhallen.

Was Freundschaft bedeutet, wenn die Gegenwart Feuer fängt.
In ihrem neuen Roman erzählt Shida Bazyar voller Wucht und Furor …
Wer befürchtet, die Andeutungen des Buchrückens von Konsequenzen für das ganze Universum und menschlicher Hybris fänden sich rein pathetisch in diesem Buch, wird erleichtert sein. Dieser Roman fasziniert vor allem durch die Ideen einer antiken Science-Fiction, in der allein Lems Begriffsschöpfungen von Automaten und Apparaturen zur planetaren Erkundung roh, klobig und rein funktional sind. Weder verspielte Digitalisierung noch ein umwerbender Marketingsprech sind hier zu finden, der Mensch herrscht hier noch absolut als Mensch auch im bewussten Selbstverständnis herrschen zu wollen über die von ihm separierte Technik (zwar bemüht aber im Selbstverständnis keinesfalls genötigt diese Distanz zu halten) und gerade an diesem den Roman verstärkenden Eindruck wirkt die Kluft zur Moderne umso bereichernder. Wie steht es heute um unser Verhältnis zur nicht-menschlichen Umwelt, um unseren Herrschaftsanspruch, um den Unbesiegbaren?
Wer befürchtet, die Andeutungen des Buchrückens von Konsequenzen für das ganze Universum und menschlicher Hybris fänden sich rein pathetisch in diesem Buch, wird erleichtert sein. Dieser Roman fasziniert vor allem durch die Ideen einer antiken Science-Fiction, in der allein Lems Begriffsschöpfungen von Automaten und Apparaturen zur planetaren Erkundung roh, klobig und rein funktional sind. Weder verspielte Digitalisierung noch ein umwerbender Marketingsprech sind hier zu finden, der Mensch herrscht hier noch absolut als Mensch auch im bewussten Selbstverständnis herrschen zu wollen über die von ihm separierte Technik (zwar bemüht aber im Selbstverständnis keinesfalls genötigt diese Distanz zu halten) und gerade an diesem den Roman verstärkenden Eindruck wirkt die Kluft zur Moderne umso bereichernder. Wie steht es heute um unser Verhältnis zur nicht-menschlichen Umwelt, um unseren Herrschaftsanspruch, um den Unbesiegbaren?
"Realität ist was für Menschen, die Angst vor Einhörnern haben", sagt Benita.
Benita ist weise!

Was Freundschaft bedeutet, wenn die Gegenwart Feuer fängt.
In ihrem neuen Roman erzählt Shida Bazyar voller Wucht und Furor …

Katharina Blum, die Zentralfigur dieser Erzählung, ist eine junge hübsche Haushälterin, die nebenberuflich bei Empfängen und Festlichkeiten die Buffets besorgt …

Katharina Blum, die Zentralfigur dieser Erzählung, ist eine junge hübsche Haushälterin, die nebenberuflich bei Empfängen und Festlichkeiten die Buffets besorgt …

Katharina Blum, die Zentralfigur dieser Erzählung, ist eine junge hübsche Haushälterin, die nebenberuflich bei Empfängen und Festlichkeiten die Buffets besorgt …

Eine erste Liebe zwischen Festhalten und Vernichten, Aussterben und Weiterleben
Es brennt. In den Wäldern und auf den Screens. …
Ich hatte mir etwas hoffnungsvolleres erwartet. Aber genau das schreibt Lydia Meyer zum Schluss, dass es bewusst nicht das geworden ist. Stattdessen erhält man einen Überblick auf die derzeitige transfeindliche Agenda, mit der richtigen Einordnung der, angeblich wissenschaftlichen, Quellen. Das Transfeindlichkeit reproduziert wird, steht direkt vorne als Warnung im Buch. Ich mochte vor allem die letzten Kapitel, mit Blick auf unsere Sprache und auf andere Kulturen, in denen mehrgeschlechtligkeit teilweise schon gelebt wurde.
Auch wenn es teilweise hart zu lesen ist, finde ich es gut die Argumente zu kennen und entkräften zu können.
Ich hatte mir etwas hoffnungsvolleres erwartet. Aber genau das schreibt Lydia Meyer zum Schluss, dass es bewusst nicht das geworden ist. Stattdessen erhält man einen Überblick auf die derzeitige transfeindliche Agenda, mit der richtigen Einordnung der, angeblich wissenschaftlichen, Quellen. Das Transfeindlichkeit reproduziert wird, steht direkt vorne als Warnung im Buch. Ich mochte vor allem die letzten Kapitel, mit Blick auf unsere Sprache und auf andere Kulturen, in denen mehrgeschlechtligkeit teilweise schon gelebt wurde.
Auch wenn es teilweise hart zu lesen ist, finde ich es gut die Argumente zu kennen und entkräften zu können.
Die Geschichte von Don Quijote und Sancho Panza ist trotz der epischen Länge überraschend kurzweilig und oft sehr witzig. Ich hätte nicht erwartet, das ein über 400 Jahre alter Roman so leicht zu lesen ist; ich finde ältere Texte oft etwas anstrengend. Dass das hier nicht so ist, liegt – nicht nur, aber auch – an der neuen Übersetzung, die aber dabei kein bisschen anachronistisch rüber kommt. Die Handlung ist im Grunde episodisch, hat aber auch größere Handlungsbögen sowie Handlungsfäden, die, oft unerwartet, wieder aufgegriffen werden. Die Art und Weise, wie besonders der zweite Band selbstreferenzierend auf den ersten und auf die apokryphe, von Cervantes nicht autorisierte Fortsetzung eines anderen Autors verweist, ist eigentlich schon postmodern; und sehr lustig. Sollte man mal gelesen haben, ein wirklich guter und wichtiger Roman.
Die Geschichte von Don Quijote und Sancho Panza ist trotz der epischen Länge überraschend kurzweilig und oft sehr witzig. Ich hätte nicht erwartet, das ein über 400 Jahre alter Roman so leicht zu lesen ist; ich finde ältere Texte oft etwas anstrengend. Dass das hier nicht so ist, liegt – nicht nur, aber auch – an der neuen Übersetzung, die aber dabei kein bisschen anachronistisch rüber kommt. Die Handlung ist im Grunde episodisch, hat aber auch größere Handlungsbögen sowie Handlungsfäden, die, oft unerwartet, wieder aufgegriffen werden. Die Art und Weise, wie besonders der zweite Band selbstreferenzierend auf den ersten und auf die apokryphe, von Cervantes nicht autorisierte Fortsetzung eines anderen Autors verweist, ist eigentlich schon postmodern; und sehr lustig. Sollte man mal gelesen haben, ein wirklich guter und wichtiger Roman.

Die Vergangenheit. Eine kleine Gruppe wagemutiger Forscher bricht an Bord des Segelschiffes 'Demeter' in den Norden auf. Sie wollen ein …
Rosa und Alessandro haben ganz Sizilien gegen sich aufgebracht. In ihrer atemlosen Flucht versuchen sie, die Geheimnisse ihres Fluches zu lüften und dem Ganzen ein Ende zu setzen.
Kai Meyer beendet seine Trilogie und führt all die losen Enden zusammen. Allerdings bleiben doch einige kleine Dinge ohne Payoff und werden nie wieder angesprochen. Auch verliert er sich in diesem Buch häufiger in ausschweifende Landschaftsbilder, die den Lesefluss behindern.
Dennoch ein würdiges Ende