Paperback, 227 Seiten

Sprache: Deutsch

Am 20. Juni 2021 von Suhrkamp veröffentlicht.

ISBN:
978-3-518-47148-7
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In ferner Zukunft landet das mächtige Raumschiff »Der Unbesiegbare« auf dem Planeten Regis III, um das Schicksal seines dort verschollenen Schwesterschiffes »Kondor« zu ergründen. Doch obwohl diese Welt unbewohnt ist, lauern hier Gefahren, die sich die selbstgewisse menschliche Besatzung zunächst nicht träumen lässt. Lem spinnt ein spannendes Weltraumgarn, wäre aber nicht Lem, wenn er sich nicht noch quasi nebenbei die Nanotechnologie, die Technoevolution und vieles mehr ausdenken würde. Ein Klassiker der SF.

21 Auflagen

hat Der Unbesiegbare von Stanisław Lem besprochen (Lem 2021 100 Anniversary)

Vom Unbesiegbaren

Wer befürchtet, die Andeutungen des Buchrückens von Konsequenzen für das ganze Universum und menschlicher Hybris fänden sich rein pathetisch in diesem Buch, wird erleichtert sein. Dieser Roman fasziniert vor allem durch die Ideen einer antiken Science-Fiction, in der allein Lems Begriffsschöpfungen von Automaten und Apparaturen zur planetaren Erkundung roh, klobig und rein funktional sind. Weder verspielte Digitalisierung noch ein umwerbender Marketingsprech sind hier zu finden, der Mensch herrscht hier noch absolut als Mensch auch im bewussten Selbstverständnis herrschen zu wollen über die von ihm separierte Technik (zwar bemüht aber im Selbstverständnis keinesfalls genötigt diese Distanz zu halten) und gerade an diesem den Roman verstärkenden Eindruck wirkt die Kluft zur Moderne umso bereichernder. Wie steht es heute um unser Verhältnis zur nicht-menschlichen Umwelt, um unseren Herrschaftsanspruch, um den Unbesiegbaren?

hat Der Unbesiegbare von Stanisław Lem besprochen (Lem 2021 100 Anniversary)

Guter SF-Klassiker

Ein interessanter Roman über die Begegnung der Raumfahrer des Kreuzers "Der Unbesiegbare" mit einer "Zivilisation" aus kleinen Robotern die sich zu einer Wolke verbinden können und damit gefährlich für die Menschen werden. Beim Lesen sah ich deutliche Parallelen zu dem in den Perry-Rhodan-Silberbänden beschriebenen "Virenimperium", ich frage mich ob die PR-Redaktion hier von Lem inspiriert wurde. Alles in allem gute SF, nur das Ende des Buches kommt etwas überraschend.

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  • Belletristik
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