Paranoid Fish hat auf die Statusmeldung von loppear geantwortet
@loppear@bookwyrm.social The Discworld novels with the witches I like best
Versuche, mir ein möglichst weites Feld an Literatur zu erschließen. Alle Epochen, alle Genres, mit besonderer Vorliebe für die Postmoderne und Science-Fiction.
Trying to explore a wide range of literature, especially fiction. All periods and genres, with a preference for postmodern literature and science fiction.
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70% geschafft! Paranoid Fish hat 35 von 50 Büchern gelesen.
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@amberherbert@bookwyrm.social one of my favorites
How everything you ever love will reject you or die. Everything you ever create will be thrown away. Everything you’re proud of will end up as trash.
I am Ozymandias, king of kings.
— Fight Club von Chuck Palahniuk (Seite 201)
It's getting really dark towards the end.

Two time-traveling agents from warring futures, working their way through the past, begin to exchange letters—and fall in love in …
I don't even know where to begin to describe this novel. Is it satiric? Is it a thriller? Or is it a dark comedy? It's one of these book that let's you take a look into to the abyss of human existence, but it's not really serious either. There's this guy who is bored with life, and then he meets Tyler Durban. They do some really weird shit, one of it is founding the Fight Club, where ordinary people fight 'til they're bleeding, just for the fun of it, or to feel they are alive. But Tyler also has some really mad ideas. If you don't mind some gory scenes, I can absolutely recommend this little novel.
Die Autorin hat sieben Jahre bei Facsbook gearbeitet und beschreibt hier die Jahre von 2011 bis 2018. Sie hat als ehemalige Diplomatin die politische Perspektive in eine Firma gebracht, die bis dahin offenbar überhaupt keine Gedanken an die Auswirkungen auf Gesellschaft, Politik und Demokratie aufgewendet hat. Ein ganz offenbar politisch naiver Mark Zuckerberg, der — ganz Techbro — nur sein Produkt sieht und dem soziale Auswirkungen völlig egal sind, musste überhaupt erst in die nationale und internationale Politik eingeführt werden.
Die Beschreibungen sind dabei mitunter etwas zu detailliert, zeichnen damit aber auch das Bild von Leuten, denen die Folgen ihrers Produkts schlicht egal sind. Die sind nicht einmal aktiv böswillig dabei: sie sind einfach nur „careless people“.
Deutlich wird das an drei drastischen Beispielen. Da ist zum Beispiel der grausame Genozid in Myanmar, der ohne das soziale Netzwerk Facebook so vielleicht nicht möglich gewesen wäre. Sie schildert, wie …
Die Autorin hat sieben Jahre bei Facsbook gearbeitet und beschreibt hier die Jahre von 2011 bis 2018. Sie hat als ehemalige Diplomatin die politische Perspektive in eine Firma gebracht, die bis dahin offenbar überhaupt keine Gedanken an die Auswirkungen auf Gesellschaft, Politik und Demokratie aufgewendet hat. Ein ganz offenbar politisch naiver Mark Zuckerberg, der — ganz Techbro — nur sein Produkt sieht und dem soziale Auswirkungen völlig egal sind, musste überhaupt erst in die nationale und internationale Politik eingeführt werden.
Die Beschreibungen sind dabei mitunter etwas zu detailliert, zeichnen damit aber auch das Bild von Leuten, denen die Folgen ihrers Produkts schlicht egal sind. Die sind nicht einmal aktiv böswillig dabei: sie sind einfach nur „careless people“.
Deutlich wird das an drei drastischen Beispielen. Da ist zum Beispiel der grausame Genozid in Myanmar, der ohne das soziale Netzwerk Facebook so vielleicht nicht möglich gewesen wäre. Sie schildert, wie Facebook zum Beispiel nur einen einzigen Mitarbeiter hatte, der burmesisch sprach und der auch wenig Interesse an einer Eingrenzung der Gewalt durch die Junta hatte. Wie es insgesamt ein völliges Desinteresse an dem Missbrauch der Plattform gab.
Das zweite Beispiel ist die Werbeabteilung, die gezielt die Emotionen von vulnerablen Teenagern vermarktet hat. Haben zum Beispiel Mädchen ihre Selfies gelöscht, wurden ihnen vielleicht gleich Werbung für Schlankheitsmittel angezeigt.
Das dritte Beispiel ist die offene Debatte bei Facebook um konkrete Hilfen, mit denen etwa die AfD und andere rechtsextreme Parteien in Europa unterstützt werden sollten, um eine Regulierung von Facebook zu verhindern.
Insgesamt beschreibt sie die Führungsriege als Menschen, die schlicht außer Geldverdienen kein Interesse haben. Etwa, wenn Facebook ein mögliches China Geschäft so wichtig ist, dass sie der chinesischen Regierung direkten Zugriff auf Userdaten und Zensurmöglichkeiten einräumen wollten.
Es ist der Konzern eines Megamilliardärs, der nicht nur keine Skrupel kennt sondern der die Welt durch seine Produkte aktiv schlechter macht.
Der fließende Stil, quasi ohne Punkt und Komma, zieht direkt mit und in das Buch. Eines der Bücher, die ich in einem Rutsch durchlas. Es ist fesselnd und mitreissend und in der Retrospekive steckt so viel in diesem Roman, einfach "Wow!" - als hätte sich die Protagonistin einmal "leergeschrieben"

Every weekend, in basements and parking lots across the country, young men with good white-collar jobs and absent fathers take …
The mechanic says, “If you're male and you’re Christan and living in America, your father is your model for God. And if you never know your father, if your father bails out or dies or is never at home, what do you believe about God?” [...] How Tyler saw it was that getting God's attention for being bad was better than getting no attention at all. Maybe because God's hate is better than His indifference.
— Fight Club von Chuck Palahniuk (Seite 141)
THIS IS WHY I loved the support groups so much, if people thought you were dying, they gave you their full attention. If this might be the last time they saw you, they really saw you. Everything else about their checkbook balance and radio songs and messy hair went out the window. You had their full attention. People listened instead of just waiting for their turn to speak. And when they spoke, they weren't telling you a story. When the two of you talked, you were building something, and afterward you were both different than before.
— Fight Club von Chuck Palahniuk (Seite 107)
The mechanic says, “If you're male and you’re Christan and living in America, your father is your model for God. And if you never know your father, if your father bails out or dies or is never at home, what do you believe about God?” [...] How Tyler saw it was that getting God's attention for being bad was better than getting no attention at all. Maybe because God's hate is better than His indifference.
— Fight Club von Chuck Palahniuk (Seite 141)

Arthur Schnitzler: Der Weg ins Freie (German language, 2021, Distant Reading for European Literary History)
Der Weg ins Freie (translated as "The Way into the Open" and most often "The Road into the Open") was …
Mit knapper Not entkommt Keith aus den brennenden Twin Towers. Seine Wohnung liegt in der Sperrzone, deshalb zieht er wieder bei seiner getrennt lebenden Familie ein. Seine Frau Lianne und er kommen sich nach und nach wieder näher, jedoch ist das Ereignis an beiden nicht spurlos vorüber gegangen. Keith durchlebt immer wieder seine Flucht aus dem Gebäude. Als eine Nachbarin orientalische Musik hört, fühlt Lianne sich provoziert und rastet aus. Und der Sohn der beiden sucht immer wieder den Himmel nach weiteren Flugzeugen ab. Mir gefällt der Ansatz, wie die Folgen eines kaum in Worte zu fassenden Ereignisses am Mikrokosmos dieser einen Familie auf sehr persönliche und konkrete Weise aufgezeigt werden. Besonderen Eindruck haben auf mich auch die kurzen Rückblenden gemacht, die aus der Perspektive und dem ebenfalls sehr persönlichen Mikrokosmos eines der Flugzeugentführer geschrieben sind.