Lina Nox hat angefangen, Der Astronaut von Andy Weir zu lesen

Der Astronaut von Andy Weir
Originaltitel: Project Hail Mary
Als Ryland Grace erwacht, muss er feststellen, dass er ganz allein ist. Er ist anscheinend …
Liest und hört gerne und viel.
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Erfolg! Lina Nox hat 28 von 25 Büchern gelesen.

Originaltitel: Project Hail Mary
Als Ryland Grace erwacht, muss er feststellen, dass er ganz allein ist. Er ist anscheinend …
Dieses Buch war ein Zufallsfund. Eine Freundin hat es im Bücherschrank entdeckt, für lesenswert befunden und an mich weitergegeben. Und ich kann ihrem Urteil nur beipflichten.
Nelson Mandela, das war für mich vorher ein großer Name aus einer Zeit und einer Gegend, über die ich wenig jenseits von Oberflächlichkeiten wusste. Der südafrikanische Freiheitskampf dieser Generation liegt freilich nicht weit zurück und von der Apartheid hatte ich in der Schule gehört, aber so richtig wusste ich nicht bescheid.
Das lässt sich natürlich nicht mit dem Lesen einer einzigen Biografie gerade rücken, aber wenn es nur eine ist, darf es gern diese sein. Meine Vorstellung dessen, wie zum Beispiel seine Zeit im Gefängnis aussah, stimmte nahezu überhaupt nicht mit dem überein, was er darüber schreibt. Die Schilderungen sind mitunter grausam, aber auf ganz andere Art, als ich mir das vorgestellt hatte.
Beeindruckt hat mich sein juristischer Blick. Neudeutsch würde …
Dieses Buch war ein Zufallsfund. Eine Freundin hat es im Bücherschrank entdeckt, für lesenswert befunden und an mich weitergegeben. Und ich kann ihrem Urteil nur beipflichten.
Nelson Mandela, das war für mich vorher ein großer Name aus einer Zeit und einer Gegend, über die ich wenig jenseits von Oberflächlichkeiten wusste. Der südafrikanische Freiheitskampf dieser Generation liegt freilich nicht weit zurück und von der Apartheid hatte ich in der Schule gehört, aber so richtig wusste ich nicht bescheid.
Das lässt sich natürlich nicht mit dem Lesen einer einzigen Biografie gerade rücken, aber wenn es nur eine ist, darf es gern diese sein. Meine Vorstellung dessen, wie zum Beispiel seine Zeit im Gefängnis aussah, stimmte nahezu überhaupt nicht mit dem überein, was er darüber schreibt. Die Schilderungen sind mitunter grausam, aber auf ganz andere Art, als ich mir das vorgestellt hatte.
Beeindruckt hat mich sein juristischer Blick. Neudeutsch würde man vielleicht formulieren, dass seine Coping-Strategie das kontinuierliche Eintreten für die kleinsten Verbesserungen war. Und was sonst in Gefangenschaft alles möglich war – von verweigertem Brot bis hin zum Anlegen eines Gartens, mehr will ich nicht verraten –, überstieg auch meine Vorstellungen.
Abseits von den 10.000 Tagen Haft hat dieses Leben natürlich auch jede Menge Hoffnung, Tragik und Pathos zu bieten. Es geht mitunter weit ins Detail, aber es wird auf keiner Seite langatmig. Dazu haben sicher die am Schreiben Beteiligten beigetragen, und die Mischung aus fast schon legendärer Geschichte und menschlicher Nähe macht das Werk zu einem lesenswerten Erlebnis.
Mir bleiben jetzt vor allem zwei Dinge: Ich werde noch ein wenig mehr, auch kritischere Einordnungen, über das Südafrika dieser Zeit und heute lesen müssen. Und ich muss mich mal mit Mahatma Gandhi und anderen Freiheitskämpfer:innen auseinandersetzen – von ihnen weiß ich genauso wenig. Eine glückliche Begebenheit also, dieses Buch in die Finger bekommen zu haben – ich werde es mit gutem Gewissen weiterreichen.
@Siegfried@bookwyrm.world ist notiert :)
Rosa sucht nur Zerstreuung auf Sizilien, dem Herkunftsort ihrer Familie, wird dabei jedoch tief in die dunklen Machenschaften und Geheimnisse der Cosa Nostra hineingezogen.
Antworten auf alle ihre Fragen wird sie dabei nicht erhalten, weder von ihrer Familie, noch von Alessandro, dem Erben der verfeindeten Familie, oder gar dem capo dei capi - dem Boss aller Bosse. Egal, ob mit oder ohne Rosa, jeder verfolgt seine eigenen Ziele und Rosa lernt, dass es nur eine Person gibt, auf die sie sich wirklich verlassen kann: Sie selbst.
Kai Meyer gelingt hier ein grandioser Auftakt zur Arkadien-Trilogie, der an Spannung kaum zu überbieten ist. Er kratzt nur an der Oberfläche der Geheimnisse und Verschwörungen, gerade so, dass ein Weglegen des Buches nur sehr schwer fällt.
Arkadien erwacht ist vielleicht nicht perfekt. Aber über die wenigen Schwächen kann ich persönlich sehr gut hinwegsehen.
Rosa sucht nur Zerstreuung auf Sizilien, dem Herkunftsort ihrer Familie, wird dabei jedoch tief in die dunklen Machenschaften und Geheimnisse der Cosa Nostra hineingezogen.
Antworten auf alle ihre Fragen wird sie dabei nicht erhalten, weder von ihrer Familie, noch von Alessandro, dem Erben der verfeindeten Familie, oder gar dem capo dei capi - dem Boss aller Bosse. Egal, ob mit oder ohne Rosa, jeder verfolgt seine eigenen Ziele und Rosa lernt, dass es nur eine Person gibt, auf die sie sich wirklich verlassen kann: Sie selbst.
Kai Meyer gelingt hier ein grandioser Auftakt zur Arkadien-Trilogie, der an Spannung kaum zu überbieten ist. Er kratzt nur an der Oberfläche der Geheimnisse und Verschwörungen, gerade so, dass ein Weglegen des Buches nur sehr schwer fällt.
Arkadien erwacht ist vielleicht nicht perfekt. Aber über die wenigen Schwächen kann ich persönlich sehr gut hinwegsehen.

@Siegfried@bookwyrm.world Kenne tatsächlich noch gar nichts von Eschbach, aber klingt gar nicht so unspannend. Gleich mal auf die Liste gesetzt.
Actionreich lernen wir Anna kennen, die als Kriminalpolizistin dank ihres Bauchgefühls keinen Fall ungelöst lässt. Dass es nicht einfach nur eine gute Intuition, sondern tatsächlich die Gabe zur Vorhersehung ist, will sie selbst anfangs nicht glauben. Eine fremde Alienrasse sieht in ihr und ihren Fähigkeit den Schlüssel, um einen scheinbar immerwährenden Krieg zu beenden.
Auch wenn das erst einmal eine schöne Verknüpfung von Science und Fiction ist, wird es schnell langweilig und stumpf. Anna behält immer Recht. Anna weiß immer schon, was passiert. Wenn sie es denn nicht abwendet. Überraschende Wendungen sind damit faktisch unmöglich. Schade ist dabei auch, dass diese Fähigkeit immer nur im Kontext der Geschichte selbst passiert. Auch wenn das Buch jegliche Charakterentwicklung auslässt, hätte der Autor hiermit wenigstens die Entwicklung der Beziehungen untereinander auf witzige Weise gestalten können.
Das Buch verfolgt einige nette Ansätze, schneidet spannende Theorien und Gedanken an - bei mir hinterlässt …
Actionreich lernen wir Anna kennen, die als Kriminalpolizistin dank ihres Bauchgefühls keinen Fall ungelöst lässt. Dass es nicht einfach nur eine gute Intuition, sondern tatsächlich die Gabe zur Vorhersehung ist, will sie selbst anfangs nicht glauben. Eine fremde Alienrasse sieht in ihr und ihren Fähigkeit den Schlüssel, um einen scheinbar immerwährenden Krieg zu beenden.
Auch wenn das erst einmal eine schöne Verknüpfung von Science und Fiction ist, wird es schnell langweilig und stumpf. Anna behält immer Recht. Anna weiß immer schon, was passiert. Wenn sie es denn nicht abwendet. Überraschende Wendungen sind damit faktisch unmöglich. Schade ist dabei auch, dass diese Fähigkeit immer nur im Kontext der Geschichte selbst passiert. Auch wenn das Buch jegliche Charakterentwicklung auslässt, hätte der Autor hiermit wenigstens die Entwicklung der Beziehungen untereinander auf witzige Weise gestalten können.
Das Buch verfolgt einige nette Ansätze, schneidet spannende Theorien und Gedanken an - bei mir hinterlässt es trotzdem nur ein eher unterwältigendes Gefühl.
Die Welt da draußen hat sich verändert, die Technik hat sich weiterentwickelt - aber es gibt Dinge, die niemals ihren Wert verlieren werden: Papier und Tinte.
— Arkadien erwacht von Kai Meyer (Seite 189)
"Ich mag Bücher. Ich hatte nur nie viele." [...] "Lässt du erst mal eines ins Haus, kommen die nächsten fast von selbst."
— Arkadien erwacht von Kai Meyer

Die Destiny-Mission geht weiter und erreicht einen neuen Höhepunkt. Was verbirgt sich auf der anderen Seite der Anomalie? Die Crew …
Unter dem Titel hatte ich mir mehr Mysteriöses erhofft, stattdessen erwartet einen hier eine fremde Spezies, verwickelt in einen Krieg. Die Helden kamen mir dabei etwas naiv vor, nur stellte ich schließlich fest, dass die Story einfach nicht tief genug ist, als dass hier Vorsicht angebracht wäre. Trotz einiger actionreicher Handlungen bleiben die Charaktere eher flach. Die Handlung auf der Erde hat mich währenddessen mehr interessiert, das Buch gibt hier aber nicht sehr viel her. Insgesamt ist der Band solide, kann aber meine Erwartungen an das Genre einfach nicht erfüllen.