Als Mitarbeiter des Ministeriums für Wahrheit verbringt Winston Smith seine Tage damit, die Geschichte zugunsten der regierenden Partei umzuschreiben. Aber in seinem Inneren wächst ein Widerstand gegen das totalitäre System, in dem das Leben aufs Strengste reguliert und überwacht wird. Als Winston sich verbotenerweise verliebt, erfährt er, was der Wunsch nach Freiheit kostet.

Mit einem Vorwort von Robert Habeck. Neu übersetzt von Lutz W. Wolff.

Taschenbuch, 416 Seiten

Sprache: German

Am 22. Januar 2021 von dtv veröffentlicht.

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ISBN:
978-3-423-43771-4
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Themen
  • nationalism
  • futurology
  • censorship
  • surveillance
  • lexicography
  • rebels
  • sting operations
  • historical negationism
  • memory holes
  • thoughtcrime
  • Outer Party
  • resistance movements
  • Newspeak
  • perpetual war
  • telescreens
  • cult of personality
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  • Satirical literature
  • Political fiction
  • Fiction
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  • Dystopias
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  • English literature
  • English Authors
  • Brainwashing
  • Authoritarianism

Rezensionen

1984
„Das ist doch das Buch mit dem totalitären Überwachungsstaat. Big Brother is watching you!“. Wohl eines der bekanntesten Bücher überhaupt, immer wieder wird es genannt, wenn es in einer Diskussion um Überwachung und Datenschutz geht – aber wer hat es denn wirklich gelesen? Bei mir lag die letzte Lektüre wohl Jahrzehnte zurück, vermutlich noch in der Schulzeit. Also habe ich es mir nochmal vorgenommen – und war erstaunt: Ja, natürlich ist die totale Überwachung ein wesentliches Element dieses Buches. Aber eigentlich geht es um viel mehr. Es geht um die Frage: Was kann ein einzelner einem übermächtigen Staat entgegensetzen? Und noch viel mehr darum: Was ist eigentlich Wahrheit?
In diesem Buch ist Winston Smith, ein eher niederes Mitglied der PARTEI, in seinem Beruf ständig damit beschäftigt, die Vergangenheit zu korrigieren, indem alte Zeitungsartikel, Bücher, ja sogar literarische Werke an die aktuelle Situation angepasst werden. Denn: Die Partei hat immer …

Big Brother is watching you

Während die ersten beiden Teile von Nineteen Eighty-Four noch äußerst spannend das Überleben und den Kampf gegen einen fiktiven diktatorischen Überwachungsstaat zeigen, verliert sich die Geschichte im dritten Teil ausschließlich in den brutalen Foltermethoden, die der Protagonist nach seiner Verhaftung über sich ergehen lassen muss. Wer nicht aufpasst, könnte meinen, dass es sich hier um eine Kritik am Sozialismus handelt, aber George Orwell war selbst bekennender Sozialist und kritisiert eher den Autoritarismus.

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