Taschenbuch, 238 Seiten

Sprache: English

Am 13. November 2022 von Norton & Company Limited, W. W. veröffentlicht.

ISBN:
978-0-8112-3194-7
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While vacationing in a hunting lodge in the Austrian mountains, a middle-aged woman awakens one morning to find herself separated from the rest of the world by an invisible wall. With a cat, a dog, and a cow as her sole companions, she learns how to survive and cope with her loneliness.

Allegorical yet deeply personal and absorbing, The Wall is at once a critique of modern civilization, a nuanced and loving portrait of a relationship between a woman and her animals, a thrilling survival story, a Cold War-era dystopian adventure, and a truly singular feminist classic.

13 Auflagen

Ein Buch wie ein Sog.

Der fließende Stil, quasi ohne Punkt und Komma, zieht direkt mit und in das Buch. Eines der Bücher, die ich in einem Rutsch durchlas. Es ist fesselnd und mitreissend und in der Retrospekive steckt so viel in diesem Roman, einfach "Wow!" - als hätte sich die Protagonistin einmal "leergeschrieben"

None

Uff. Das war richtig Arbeit. Ich bin froh, dass das Hörbuch nur zwei Stunden dauert, viel länger hätte ich mir das nicht antun wollen. Für mich war das Buch nichts, aber das liegt – wie immer – an mir, nicht am Buch.

Also: Eine namenlose Ich-Erzählerin wird von einem befreundeten Paar zum Urlaub in ein Landhaus eingeladen, und als die beiden am ersten Abend ausgehen und sie allein zu Hause bleibt, entsteht in dem Gebiet eine unsichtbare Wand. Es ist davon auszugehen, dass große Teile der Welt jenseits der Wand stehengeblieben sind, zumindest Tiere und Menschen sind offenbar im Tun wie eingefroren und bewegen sich nicht mehr. Vermutlich sind sie alle gestorben. Die Ich-Erzählerin hingegen, diesseits der Wand, lebt, und findet sich in einer völlig anderen Situation wieder als ursprünglich geplant: Aus einem Urlaub wird ein neues Leben.

Nach dem ersten Schock beginnt sie in den nächsten Tagen, sich an …

Review of 'Die Wand' on 'Goodreads'

3,5 Sterne

Die Gesamtkomposition geht weitestgehend auf. In ihren reduktionistischen, simplifizierten Reflexionen erhält die Thematik dennoch eine gewisse Schieflage.
Haushofer entwirft eine Protagonistin die sich in einer Art existentiellem Stoizismus bewegt.
Das Buch bearbeitet die Vorstufe der Subjektivierung. Die Wahrnehmung der Welt. Das einfache Erkennen. Man könnte auch sagen, die „sinnliche Gewissheit“ nach Hegel.
Die Protagoistin bewegt sich in einer pragmatischen Notwendigkeit durch ihre bewändete Welt. Sie spricht davon, dass sie der Lebenslust ihres Hundes nicht gewachsen sei. Sie vermeidet Tagträume.
Haushofer liefert uns eine Person, die ohne Begehren durch die Welt geht. Der die treibende Kraft des Eros fehlt. Sie ist müde, resigniert. Erlaubt sich keine vollständige Subjektivierung.
Dies dient der alten symbolischen Ordnung der Welt zu entsagen. Die Ordnung die zählt, ist der Lauf der Natur, das Wetter. Hier ergibt sich eine Person der Natur ohne ein entdeckendes Ich zu sein. Sie ist lediglich ein erfahrendes Ich.
Gebrochen …

Leben und Überleben in der Isolation

Hat mir gut gefallen. Im wesentlichen wird hier die Geschichte einer Frau erzählt, die völlig auf sich allein gestellt im Wald in den Bergen zurechtkommen muss, und wie sie als Stadtmensch kämpfen muss, sich und Ihre Tiere (Kuh, Hund, Katzen...) zu versorgen. Es gibt ein paar dramatische Ereignisse, aber im wesentliche schreitet die Handlung ruhig, fast meditativ voran. Ein bisschen Schade, dass es für die unsichtbare Wand, von der sie eingesperrt wird, so gar keine weitere Erklärung gibt. Andererseits - welche Erklärung dafür wäre schon glaubhaft, oder gar: für heutige Leser.innen noch glaubhaft? Letztendlich eine gute Entscheidung, dass keine Sci-Fi-Erklärung einem die Entscheidung abnimmt, ob man die Wand als Metapher verstehen möchte, oder einfach nur als Mysterium.

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