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Bücher von Andi

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Umberto Eco: The Prague Cemetery (2011)

The Prague Cemetery (Italian: Il cimitero di Praga) is a novel by Italian author Umberto …

Der Erzählstil von Eco ist wie immer ein Genuss. Stellenweise plätschert die Handlung aber ein bisschen vor sich hin; sodass ich nicht immer das Gefühl hatte, vor dem Einschlafen unbedingt noch ein weiteres Kapitel lesen zu müssen. Ein passabler Roman, der Fans von Ecos Schreibstil gefallen wird; aber mit seinen ganz großen Meisterwerken kann er sich nicht wirklich messen.

Robert A. Heinlein: Friday (1997)

Friday is a 1982 science fiction novel by American writer Robert A. Heinlein. It is …

Also wenn Robert A. Heinlein etwas nicht kann, dann ist es wohl, weibliche Protagonistinnen überzeugend darzustellen. Die Hauptperson des Romans ist leider ein Produkt Heinleins berüchtigter Altherren-Fantasie.

Wie andere Rezensent*innen schon angemerkt haben, scheint der Handlung auf den ersten Blick ein wenig der rote Faden zu fehlen. Der Roman beginnt wie ein Agententhriller, aber plötzlich wird die Agentin arbeitslos, und steht vor der Frage, was sie nun mit ihrem restlichen Leben anfangen soll. Vielleicht enttäuschend für diejenigen Leser, die eigentlich ein Agentenabenteuer erwartet haben, aber dennoch ein nicht uninteressantes Thema.

Wäre an dieser Stelle nicht Heinleins Altherren-Fantasie mit ihm durchgegangen, hätte daraus durchaus ein sehr guter Roman werden können. Sprachlich sind die meisten Spätwerke Heinleins ein Genuss und enthalten ein Menge treffende gesellschafts- und politikkritische Seitenhiebe. So auch dieser Roman. Aber die Handlung und die Darstellung der Protagonistin können leider nicht so recht überzeugen.

Könnte man bei der Bewertung auch …

Philip K. Dick: Time Out of Joint (2002)

Time Out of Joint is a science fiction novel by American writer Philip K. Dick, …

Ragle Gumm, der Protagonist in dem Roman Zeit aus den Fugen (Time Out of Joint) entdeckt, dass mit der Welt um ihn herum etwas nicht in Ordnung ist. Alle Menschen in seiner Umgebung scheinen mehr oder weniger absichtlich interessiert daran zu sein, dass sich der normale Tagesablauf in Gumms Leben nie verändert.

Die Grundidee des Romans ist höchst interessant und war seinerzeit sicherlich auch höchst innovativ; das letzte Drittel des Romans kann jedoch nicht so recht überzeugen. Nachdem der Leser bereits erraten hat, was mit Ragle Gumms Welt nicht stimmt, plätschert die Handlung in diesem letzten Drittel des Romans ziemlich unmotiviert vor sich hin.

Spoiler:

Obwohl der Kinofilm "Die Trumanshow" anscheinend nicht auf diesem Roman basiert, sind doch erhebliche Parallelen erkennbar.

The Three Stigmata of Palmer Eldritch is a 1965 science fiction novel by Philip K. …

Das Buch beginnt recht interessant, wird im Verlauf der Geschichte allerdings immer skurriler. Die Skurrilität wird zwar teilweise mit dem Drogenkonsum der Protagonisten begründet, allerdings wird die ganze Geschichte schließlich so abstrus, dass man sie vielleicht mit viel gutem Willen noch als künstlerisch wertvoll betrachten kann -- oder einfach nur als Stuss.