Andi hat Baudolino von Umberto Eco besprochen
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Die ersten zwei Drittel des Romans sind extrem unterhaltsam und erinnern stark an Ecos Roman "Der Name der Rose". Mit Ecos unschlagbarem Humor demaskiert er erneut gekonnt die Scheinheiligkeit der katholischen Kirche im Mittelalter.
Leider wird der Roman im letzten Drittel sehr skurril und entwickelt sich zu einem religiös angehauchten Fantasy-Roman, den man mit viel gutem Willen als künstlerisch wertvoll bezeichnen kann; aber das Verlangen, mal ein paar Abschnitte zu überspringen, wird doch von Seite zu Seite immer größer.
Schade, mit einem anderen Ende hätte dies erneut ein Meisterwerk werden können.
