Paranoid Fish hat Stolz und Vorurteil bewertet: 5 Sterne

Stolz und Vorurteil von Jane Austen, Andrea Ott
Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie …
Versuche, mir ein möglichst weites Feld an Literatur zu erschließen. Alle Epochen, alle Genres, mit besonderer Vorliebe für die Postmoderne und Science-Fiction.
Trying to explore a wide range of literature, especially fiction. All periods and genres, with a preference for postmodern literature and science fiction.
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68% geschafft! Paranoid Fish hat 34 von 50 Büchern gelesen.

Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie …

Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie …
Ein Lieblingsbuch aus meiner Jugend, das als Neuentdeckung nichts von der Magie eingebüßt hat, die ich damals damit erlebt habe. Der Roman bettet eine phantastische Erzählung in einen erdigen, höchst realistischen und fast alltäglichen Rahmen. Es wird nicht zu viel erzählt, so dass viel zum selbst vorstellen übrig bleibt. Das Ende ist vielleicht ein wenig zu knapp aufgebaut aber vielleicht ist es auch gut so.
Als Vorlesebuch ist "Krabat" durchaus herausfordernd. Die eigentlich schlichte Geschichte enthält einige komplizierte Nebensatzkonstruktionen und es ist nicht leicht, der düsteren Magie gerecht zu werden. Außerdem gibt es zahlreiche Traumsequenzen, für die eine Ausdrucksform gesucht werden muss.
Ich hatte vorher den Film gesehen und habe ein schwer lesbares Buch erwartet. Ich wurde positiv überrascht. Es ist zwar eins der dickeren Bücher aber die Einteilung in Kapitel, die jeweils einen Handlungsstrang erzählen, machen es gut lesbar und abwechslungsreich.
Zur Story sei gesagt: Wer Intrigen mag, wird das Buch lieben.

"Ein wenig Leben" handelt von der lebenslangen Freundschaft zwischen vier Männern in New York, die sich am College kennengelernt haben. …
Das Buch hatte anfangs seine Längen, aber spätestens nach der Hälfte hat es mich gepackt. Sehr empfehlenswert.
Während dieser langen, einsamen Jahre wurde aus meinem Hunger nach Freiheit für mein eigenes Volk der Hunger nach Freiheit aller Völker, ob weiß oder schwarz. Ich wußte so gut, wie ich nur irgend etwas wußte, daß der Unterdrücker genauso befreit werden mußte wie der Unterdrückte. Ein Mensch, der einem anderen die Freiheit raubt, ist ein Gefangener des Hasses, er ist eingesperrt hinter den Gittern von Vorurteil und Engstirnigkeit. Ich bin nicht wahrhaft frei, wenn ich einem anderen die Freiheit nehme, genausowenig wie ich frei bin, wenn mir meine Freiheit genommen ist. Der Unterdrückte und der Unterdrücker sind gleichermaßen ihrer Menschlichkeit beraubt.
— Der lange Weg zur Freiheit von Nelson Mandela (Seite 835)
"[...]Niemals, niemals und niemals wieder soll es geschehen, daß dieses schöne Land die Unterdrückung des einen durch den anderen erlebt... Die Sonne wird niemals eine menschliche Errungenschaft so ruhmreich erstrahlen lassen. Laßt Freiheit herrschen. Gott segne Afrika!"
— Der lange Weg zur Freiheit von Nelson Mandela (Seite 830)
Zehn Familien in Deutschland könnten jetzt sofort für die nächsten achtzehn Jahre die Kinderarmut in Deutschland beenden. Also für eine gesamte Generation Kinder. Und das Empörende ist nicht, dass sie es nicht tun. […] Das Hauptempörende ist, dass sie es tun könnten. Dass zehn Familien als Privatpersonen so viel Macht haben und die gesamte Gesellschaft das hinnimmt.
Vor 80 Jahren ging der Zweite Weltkrieg zu Ende. 80 Jahre. Das ist wirklich wenig Zeit. Das ist nicht mal ein Menschenleben. Es braucht nicht mal ein Menschenleben, um etwas zu vergessen, das man eigentlich beim ersten Hinsehen schon hätte wissen müssen: dass das Einteilen von Menschen in würdiges und unwürdiges Leben, in legale und illegale Menschen, in Gleiche und Gleichere eine moralische Katastrophe ist. Denn wenn wir uns erinnern würden, wenn wir «Gegen das Vergessen» ernst meinen würden, dann bräuchte es kein Verbot der AfD, dann wäre die Brandmauer in jedem Kopf und jedem Herzen eine Selbstverständlichkeit.
@Hemera das ist wirklich richtig schlecht 😆
...irrt durch Kristiania (heute Oslo) und gerät - zum Teil aus falschem Stolz und eigener Sturheit - in zunehmend aussichtslosere Lebensumstände. Sehr eindringlich erzählt, auch wenn wir nie so ganz erfahren, warum der Protagonist so tickt, wie er nun einmal tickt. Man möchte ihn am Kragen packen und schütteln, aber er geht unbeirrbar seinen Weg ins Verderben.
...irrt durch Kristiania (heute Oslo) und gerät - zum Teil aus falschem Stolz und eigener Sturheit - in zunehmend aussichtslosere Lebensumstände. Sehr eindringlich erzählt, auch wenn wir nie so ganz erfahren, warum der Protagonist so tickt, wie er nun einmal tickt. Man möchte ihn am Kragen packen und schütteln, aber er geht unbeirrbar seinen Weg ins Verderben.
Die Förmlichkeiten und die Etikette, mit denen der englische Landadel sich hier abplagen muss, waren sicher auch für die damalige Zeit schon überspitzt formuliert. Aber ich frage mich, ob es schon so dermaßen lustig war, wie es heute rüberkommt.
Übrigens habe ich jetzt angefangen, Hashtags in meine Beiträge einzufügen, vielleicht macht ihr mit? Ich habe den Eindruck, dass das auf #Bookwyrm bisher viel zu wenig genutzt wird.