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Paranoid Fish

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Beitritt 1 Monat, 2 Wochen her

Vor kurzem hierher umgezogen von bookwyrm.social. Versuche, mir ein möglichst weites Feld an Literatur zu erschließen. Alle Epochen, alle Genres, mit besonderer Vorliebe für die Postmoderne und Science-Fiction. Wenn ich deutschsprachige Bücher lese, sind auch meine Kommentare und Rezensionen auf deutsch.

Recently moved here from bookwyrm.social.Trying to explore a wide range of literature, especially fiction. All periods and genres, with a preference for postmodern literature and science fiction. When I read english books, my comments and reviews will be in english as well.

★★★★★ überragend / outstanding ★★★★☆ gutes Buch / a good book ★★★☆☆ ist okay / it's okay ★★☆☆☆ mochte ich nicht / I didn't like it ★☆☆☆☆ unterirdisch / really bad

My Favorite Books/Lieblingsbücher

read in 2024 read in 2025

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Leseziel 2026

28% geschafft! Paranoid Fish hat 14 von 50 Büchern gelesen.

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Nico Semsrott: Brüssel sehen und sterben (Paperback, German language, 2024, Rowohlt Taschenbuch)

Das Europaparlament – eine hervorragende Idee. Nur in der Realität leider ein Witz, und noch …

Ich werde nicht müde, immer und immer wieder zu sagen, dass Demokratie nur über Kontrolle funktionieren kann. Denn man kann Menschen mit Macht nicht trauen. Immer wieder macht es mich fassungslos, wenn Personen, die selbst keine Milliardar:innen sind, diese verteidigen. Es gibt nach wie vor Menschen. darunter viele FDP-Wählende, die glauben, man müsse sich nur dolle genug anstrengen und ganz viel arbeiten, und dann würde man bekommen, was man verdient. Wie kann man so sehr die Augen vor der Realität verschließen? Woher haben Menschen wie Familie Quandt oder Oetker ihr Geld? Weil sie sich so viel mehr angestrengt haben als wir? Nein, weil sie geerbt haben und weil sie von anderen Menschen mit Geld entsprechend unterstützt wurden.

Brüssel sehen und sterben von 

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Michael Ende: Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch (Hardcover, German language, 1990, Thienemann)

Ort der Handlung ist die Villa Alptraum des Geheimen Zauberrats Beelzebub Irrwitzer, der durch einen …

Eigentlich wollte ich dieses Buch noch einmal lesen, ehe ich am 28.12.2025 das zugehörige Theaterstück anschaue. Angesichts des "Lesen abgeschlossen"-Datums von ... vor ein paar Tagen und definitiv nicht mehr 2025 sollte klar sein, dass ich daran kläglich gescheitert bin. Das Buch habe ich zuletzt gelesen, als ich nicht viel älter als zwölf oder dreizehn war, es aber bei jedem Umzug liebevoll mitgeschleppt. Kurioserweise habe ich mich - empfohlen ab acht, zum ersten Mal gelesen mit zehn - ein bisschen zu alt gefühlt damals, aber hatte doch Spaß und das Buch aufgrund der vielfältigen und witzigen Wortspielereien ins Herz geschlossen.

Erneut gelesen mit Mitte dreißig und ich bin fasziniert. Da sind definitiv einige - heute würde man sagen - Eastereggs - für vorlesende (oder rereadende) Erwachsene versteckt worden. Wer hat beispielsweise auf einer der Illustrationen Marcel Reich-Ranicki entdeckt? Und wer musste bei Hexwelsch nicht auch an die Geschichte "Ein …

hat This is How You Lose the Time War von Max Gladstone besprochen

Max Gladstone, Amal El-Mohtar: This is How You Lose the Time War (Paperback, 2019, Jo Fletcher Books)

Two time-traveling agents from warring futures, working their way through the past, begin to exchange …

Excellently crafted

This novel leaves me a bit ambivalent. On one hand, its language is of outstanding beauty, though a little hard to read; you should have a thesaurus at hand. The text also has an enormous information density, so it’s important to read it very thoroughly. It is elaborately constructed like a good detective story, and from a purely aesthetic point of view, it’s a great piece of art. On the other hand I found the two time traveling agents quite unendearing, and their conniving attitude didn’t help to conjure up the romantic feelings advertised in the blurb. The killing of a pinniped (which is used as a pun and/or metaphor for “breaking the seal”) and other grim deeds made it difficult for me to find a connection to them. I don’t think a protagonist has to be likable, there are lots of counterexamples throughout literature, but I’m not sure if …