Paranoid Fish hat Rico, Oskar und das Herzgebreche bewertet: 5 Sterne

Vor kurzem hierher umgezogen von bookwyrm.social. Versuche, mir ein möglichst weites Feld an Literatur zu erschließen. Alle Epochen, alle Genres, mit besonderer Vorliebe für die Postmoderne und Science-Fiction. Wenn ich deutschsprachige Bücher lese, sind auch meine Kommentare und Rezensionen auf deutsch.
Recently moved here from bookwyrm.social.Trying to explore a wide range of literature, especially fiction. All periods and genres, with a preference for postmodern literature and science fiction. When I read english books, my comments and reviews will be in english as well.
★★★★★ überragend / outstanding ★★★★☆ gutes Buch / a good book ★★★☆☆ ist okay / it's okay ★★☆☆☆ mochte ich nicht / I didn't like it ★☆☆☆☆ unterirdisch / really bad
My Favorite Books/Lieblingsbücher
Mastodon: Weird Fish weirdfish@literatur.social
Dieser Link öffnet sich in einem Popup-Fenster

Eine kurze Geschichte über den beinahe fünfzigjährigen Lars, der dazu neigt, wichtige Dinge aufzuschieben und nicht in der Lage ist, Ordnung zu halten. Nun will er endlich sein Leben in den Griff bekommen, und das am letzten Tag des Jahres. Er schreibt sich eine kurze Liste mit ein paar Dingen, die er vor dem Jahreswechsel noch unbedingt erledigen will. Der Tag beginnt dann damit, dass er erst einmal gründlich verschläft, und obwohl das Unterfangen nun beinahe hoffnungslos erscheint, fängt er an, die Liste abzuarbeiten. Dabei erfährt man durch seine gedanklichen Abschweifungen nach und nach immer mehr über ihn und seine Familie. Ein äußerst lustiges Buch, dass durchaus seine philosophischen Momente hat und dennoch sehr leicht und unterhaltsam zu lesen ist.
Eine kurze Geschichte über den beinahe fünfzigjährigen Lars, der dazu neigt, wichtige Dinge aufzuschieben und nicht in der Lage ist, Ordnung zu halten. Nun will er endlich sein Leben in den Griff bekommen, und das am letzten Tag des Jahres. Er schreibt sich eine kurze Liste mit ein paar Dingen, die er vor dem Jahreswechsel noch unbedingt erledigen will. Der Tag beginnt dann damit, dass er erst einmal gründlich verschläft, und obwohl das Unterfangen nun beinahe hoffnungslos erscheint, fängt er an, die Liste abzuarbeiten. Dabei erfährt man durch seine gedanklichen Abschweifungen nach und nach immer mehr über ihn und seine Familie. Ein äußerst lustiges Buch, dass durchaus seine philosophischen Momente hat und dennoch sehr leicht und unterhaltsam zu lesen ist.


Un amanecer de 1945, un muchacho es conducido por su padre a un misterioso lugar oculto en el corazón de …
In der Original-Ausgabe von "Schreckliche Treue" waren die Novellen "Das fünfte Jahr" und "Wir töten Stella" nicht enthalten; besonders letztere fand ich, wenngleich thematisch schwere Kost, überragend gut und würde dafür fünf Sterne vergeben. An den anderen Erzählungen in diesem Band, alle recht düster und desillusioniert, hab ich eigentlich nichts auszusetzen, jedoch hatte ich irgendwann nur noch wenig Lust, weiter zu lesen. Vielleicht ist die geballte Hoffnungslosigkeit, die hier transportiert wird, ein bisschen zu viel auf einmal, im Nachhinein würde ich nicht empfehlen, das Buch an einem Stück zu lesen.
In der Original-Ausgabe von "Schreckliche Treue" waren die Novellen "Das fünfte Jahr" und "Wir töten Stella" nicht enthalten; besonders letztere fand ich, wenngleich thematisch schwere Kost, überragend gut und würde dafür fünf Sterne vergeben. An den anderen Erzählungen in diesem Band, alle recht düster und desillusioniert, hab ich eigentlich nichts auszusetzen, jedoch hatte ich irgendwann nur noch wenig Lust, weiter zu lesen. Vielleicht ist die geballte Hoffnungslosigkeit, die hier transportiert wird, ein bisschen zu viel auf einmal, im Nachhinein würde ich nicht empfehlen, das Buch an einem Stück zu lesen.
Hab das als Hörbuch auf einer längeren Autofahrt mit der Familie gehört. Rico, ein, wie er sich selbst nennt, "tiefbegabtes Kind", wird in einen Kriminalfall um einen Kindesentführer hineingezogen. Das ist sehr spannend und witzig, geht aber über eine einfache Abenteuergeschichte hinaus, weil es auch soziale Fragen behandelt, ohne von oben herab zu werten; eben, weil es aus der Perspektive eines Kindes erzählt wird. Extrem empfehlenswert.
Hab das als Hörbuch auf einer längeren Autofahrt mit der Familie gehört. Rico, ein, wie er sich selbst nennt, "tiefbegabtes Kind", wird in einen Kriminalfall um einen Kindesentführer hineingezogen. Das ist sehr spannend und witzig, geht aber über eine einfache Abenteuergeschichte hinaus, weil es auch soziale Fragen behandelt, ohne von oben herab zu werten; eben, weil es aus der Perspektive eines Kindes erzählt wird. Extrem empfehlenswert.
![Der Tag, an dem der Opa den Wasserkocher auf den Herd gestellt hat (Hardcover, German language, 2020, Carlsen [Hamburg])](/images/covers/2e0cd9ac-3c55-44ab-8875-53cf5bc3881c.jpeg)
In den Sommerferien kommen Oma und Opa wieder zum Aufpassen vorbei. Tiffany, Max und Luisa wissen nun auch, wer auf …
Hab das als Hörbuch auf einer längeren Autofahrt mit der Familie gehört. Rico, ein, wie er sich selbst nennt, "tiefbegabtes Kind", wird in einen Kriminalfall um einen Kindesentführer hineingezogen. Das ist sehr spannend und witzig, geht aber über eine einfache Abenteuergeschichte hinaus, weil es auch soziale Fragen behandelt, ohne von oben herab zu werten; eben, weil es aus der Perspektive eines Kindes erzählt wird. Extrem empfehlenswert.
Hab das als Hörbuch auf einer längeren Autofahrt mit der Familie gehört. Rico, ein, wie er sich selbst nennt, "tiefbegabtes Kind", wird in einen Kriminalfall um einen Kindesentführer hineingezogen. Das ist sehr spannend und witzig, geht aber über eine einfache Abenteuergeschichte hinaus, weil es auch soziale Fragen behandelt, ohne von oben herab zu werten; eben, weil es aus der Perspektive eines Kindes erzählt wird. Extrem empfehlenswert.
In der Original-Ausgabe von "Schreckliche Treue" waren die Novellen "Das fünfte Jahr" und "Wir töten Stella" nicht enthalten; besonders letztere fand ich, wenngleich thematisch schwere Kost, überragend gut und würde dafür fünf Sterne vergeben. An den anderen Erzählungen in diesem Band, alle recht düster und desillusioniert, hab ich eigentlich nichts auszusetzen, jedoch hatte ich irgendwann nur noch wenig Lust, weiter zu lesen. Vielleicht ist die geballte Hoffnungslosigkeit, die hier transportiert wird, ein bisschen zu viel auf einmal, im Nachhinein würde ich nicht empfehlen, das Buch an einem Stück zu lesen.
In der Original-Ausgabe von "Schreckliche Treue" waren die Novellen "Das fünfte Jahr" und "Wir töten Stella" nicht enthalten; besonders letztere fand ich, wenngleich thematisch schwere Kost, überragend gut und würde dafür fünf Sterne vergeben. An den anderen Erzählungen in diesem Band, alle recht düster und desillusioniert, hab ich eigentlich nichts auszusetzen, jedoch hatte ich irgendwann nur noch wenig Lust, weiter zu lesen. Vielleicht ist die geballte Hoffnungslosigkeit, die hier transportiert wird, ein bisschen zu viel auf einmal, im Nachhinein würde ich nicht empfehlen, das Buch an einem Stück zu lesen.
Hat mir gut gefallen. Im wesentlichen wird hier die Geschichte einer Frau erzählt, die völlig auf sich allein gestellt im Wald in den Bergen zurechtkommen muss, und wie sie als Stadtmensch kämpfen muss, sich und Ihre Tiere (Kuh, Hund, Katzen...) zu versorgen. Es gibt ein paar dramatische Ereignisse, aber im wesentliche schreitet die Handlung ruhig, fast meditativ voran. Ein bisschen Schade, dass es für die unsichtbare Wand, von der sie eingesperrt wird, so gar keine weitere Erklärung gibt. Andererseits - welche Erklärung dafür wäre schon glaubhaft, oder gar: für heutige Leser.innen noch glaubhaft? Letztendlich eine gute Entscheidung, dass keine Sci-Fi-Erklärung einem die Entscheidung abnimmt, ob man die Wand als Metapher verstehen möchte, oder einfach nur als Mysterium.
Dieses schmale Buch hat mir sehr viel Spass gemacht, obwohl die Geschichte gar nicht so witzig ist. Dennoch, dass Setting erinnert sehr an den Film "Und täglich grüßt das Murmeltier". Es ist ein 18. November, der sich für die Protagonistin immer wieder wiederholt, und zwar nur für sie, während er für alle anderen täglich von neuem abläuft, ohne dass sie sich an die vorherigen Male erinnern. Die Wiederholungen haben hier aber statt eines humoristischen Tonfalls etwas meditatives und dystopisches, weil sie das Verhältnis der Protagonistin zu ihrem Ehemann, aber auch zum Rest der Welt und zu sich selbst immer wieder neu beleuchten. Die Situation scheint dabei zunehmend aussichtslos, langsam entfernt sie sich innerlich immer mehr von ihrem Umfeld und unmerklich verdüstert sich auch ihre Geisteshaltung. Mehr soll hier nicht verraten werden, ich fand den Roman aber sehr gut und spannend.
Dieses schmale Buch hat mir sehr viel Spass gemacht, obwohl die Geschichte gar nicht so witzig ist. Dennoch, dass Setting erinnert sehr an den Film "Und täglich grüßt das Murmeltier". Es ist ein 18. November, der sich für die Protagonistin immer wieder wiederholt, und zwar nur für sie, während er für alle anderen täglich von neuem abläuft, ohne dass sie sich an die vorherigen Male erinnern. Die Wiederholungen haben hier aber statt eines humoristischen Tonfalls etwas meditatives und dystopisches, weil sie das Verhältnis der Protagonistin zu ihrem Ehemann, aber auch zum Rest der Welt und zu sich selbst immer wieder neu beleuchten. Die Situation scheint dabei zunehmend aussichtslos, langsam entfernt sie sich innerlich immer mehr von ihrem Umfeld und unmerklich verdüstert sich auch ihre Geisteshaltung. Mehr soll hier nicht verraten werden, ich fand den Roman aber sehr gut und spannend.