Paranoid Fish hat Der goldene Handschuh bewertet: 4 Sterne

Der goldene Handschuh von Heinz Strunk
Dieser phantastisch düstere, grell komische und unendlich traurige Roman ist der erste des Autors, der ohne autobiographische Züge auskommt. Ein …
Versuche, mir ein möglichst weites Feld an Literatur, vor allem der Belletristik, zu erschließen; es darf gerne auch mal herausfordernd sein. Alle Epochen, alle Genres, mit besonderer Vorliebe für die Postmoderne und Science-Fiction. Wenn ich deutschsprachige Bücher lese, sind auch meine Kommentare und Rezensionen auf deutsch.
Trying to explore a wide range of literature, especially fiction, and I'm not afraid of challenging texts. All periods and genres, with a preference for postmodern literature and science fiction. When I read english books, my comments and reviews will be in english as well.
***** überragend / outstanding **** gutes Buch / a good book *** mittelmäßig / it's okay ** mag ich nicht / I don't like it * richtig schlecht / really bad
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Cannery Row is a novel by American author John Steinbeck, published in 1945. It is set during the Great Depression …
Ein Mädchen aus dem Vorarlberger Rheintal gelangt in den 1920ern durch Schicksalsschläge nach New York und findet nach vielen Höhen und (vor allem) Tiefen seine wahre Bestimmung. Leitmotiv ist dabei die menschliche Stimme. Ihr Gefährte, die zweite Hauptfigur, bleibt etwas unterrepräsentiert und rätselhaft; was passt, da er anfangs stumm ist. Der Stil wirkt ein klein wenig aus der Zeit gefallen, und passt gerade deshalb in die Zeit der Handlung (ein schriftstellerischer Taschenspielertrick, aber er funktioniert hier gut). Ich glaube, mehr Seiten und langsameres Erzählen hätten dem Roman gut getan, vor allem gegen Ende hin, auch bleibt mir am Schluss zu vieles im Unklaren. Unterm Strich dennoch gut geschrieben, spannend, berührend und lesenswert.
Ein Mädchen aus dem Vorarlberger Rheintal gelangt in den 1920ern durch Schicksalsschläge nach New York und findet nach vielen Höhen und (vor allem) Tiefen seine wahre Bestimmung. Leitmotiv ist dabei die menschliche Stimme. Ihr Gefährte, die zweite Hauptfigur, bleibt etwas unterrepräsentiert und rätselhaft; was passt, da er anfangs stumm ist. Der Stil wirkt ein klein wenig aus der Zeit gefallen, und passt gerade deshalb in die Zeit der Handlung (ein schriftstellerischer Taschenspielertrick, aber er funktioniert hier gut). Ich glaube, mehr Seiten und langsameres Erzählen hätten dem Roman gut getan, vor allem gegen Ende hin, auch bleibt mir am Schluss zu vieles im Unklaren. Unterm Strich dennoch gut geschrieben, spannend, berührend und lesenswert.
Obwohl mich die Themen von "Radetzkymarsch" (Militär, der Niedergang der k.u.k.-Monarchie, der Beginn des ersten Weltkrieges) anfangs eher mittelmäßig interessiert hatten, konnte mich Joseph Roth mit seinem schönen und eingängigen erzählerischen Stil und seinem ironisch-liebevollen Umgang mit seinen Protagonisten wieder überzeugen. Die politischen Geschehnisse spiegeln sich dabei auch auf sehr persönlicher Ebene in den Leben der handelnden Figuren. Ein fast perfekter Roman, dem man sein Alter (veröffentlicht 1932) kaum anmerkt.
Obwohl mich die Themen von "Radetzkymarsch" (Militär, der Niedergang der k.u.k.-Monarchie, der Beginn des ersten Weltkrieges) anfangs eher mittelmäßig interessiert hatten, konnte mich Joseph Roth mit seinem schönen und eingängigen erzählerischen Stil und seinem ironisch-liebevollen Umgang mit seinen Protagonisten wieder überzeugen. Die politischen Geschehnisse spiegeln sich dabei auch auf sehr persönlicher Ebene in den Leben der handelnden Figuren. Ein fast perfekter Roman, dem man sein Alter (veröffentlicht 1932) kaum anmerkt.

One of the best-loved stories of all time, To Kill a Mockingbird has been translated into more than 40 languages, …

Lolita is a 1955 novel written by Russian-American novelist Vladimir Nabokov. The novel is notable for its controversial subject: the …
Der Klappentext bezeichnet es als "Liebesroman", ich kann dem nur bedingt zustimmen. Der Protagonist ist besessen von der Frau, die ihn zurückgewiesen hat, das lässt ihn 50 Jahre nicht los. Aus seiner Perspektive ist sie seine wahre, große Liebe. Meiner Ansicht nach verhält er sich zunehmend creepy. Das spanische "la cólera" kann auch Zorn bedeuten, könnte sein, dass es das ist, was ihn im Innersten antreibt; der Zorn, zurückgewiesen worden zu sein. Bin erst 2/3 durch, mal sehen was noch passiert. Sehr gutes Buch bis jetzt.
Der Klappentext bezeichnet es als "Liebesroman", ich kann dem nur bedingt zustimmen. Der Protagonist ist besessen von der Frau, die ihn zurückgewiesen hat, das lässt ihn 50 Jahre nicht los. Aus seiner Perspektive ist sie seine wahre, große Liebe. Meiner Ansicht nach verhält er sich zunehmend creepy. Das spanische "la cólera" kann auch Zorn bedeuten, könnte sein, dass es das ist, was ihn im Innersten antreibt; der Zorn, zurückgewiesen worden zu sein. Bin erst 2/3 durch, mal sehen was noch passiert. Sehr gutes Buch bis jetzt.
Alles in allem sehr gut, wenn man sich davon freigemacht hat, alles verstehen zu wollen, was passiert. Eventuell fehlt mir der kulturelle Background, oder ich bin schlechter im Metaphernlesen als ich dachte. Auf jeden Fall ist es sehr horizonterweiternd, die Handlung spielt in einem nigerianischen (?) Getto in den 50 oder 60er (?) Jahren. Der Glaube an Geister ist allgegenwärtig, der Protagonist ist ein Abiku (~ Geisterkind), das versucht, in der Welt der Lebenden Wurzeln zu fassen.
Der Klappentext bezeichnet es als "Liebesroman", ich kann dem nur bedingt zustimmen. Der Protagonist ist besessen von der Frau, die ihn zurückgewiesen hat, das lässt ihn 50 Jahre nicht los. Aus seiner Perspektive ist sie seine wahre, große Liebe. Meiner Ansicht nach verhält er sich zunehmend creepy. Das spanische "la cólera" kann auch Zorn bedeuten, könnte sein, dass es das ist, was ihn im Innersten antreibt; der Zorn, zurückgewiesen worden zu sein. Bin erst 2/3 durch, mal sehen was noch passiert. Sehr gutes Buch bis jetzt.
Der Klappentext bezeichnet es als "Liebesroman", ich kann dem nur bedingt zustimmen. Der Protagonist ist besessen von der Frau, die ihn zurückgewiesen hat, das lässt ihn 50 Jahre nicht los. Aus seiner Perspektive ist sie seine wahre, große Liebe. Meiner Ansicht nach verhält er sich zunehmend creepy. Das spanische "la cólera" kann auch Zorn bedeuten, könnte sein, dass es das ist, was ihn im Innersten antreibt; der Zorn, zurückgewiesen worden zu sein. Bin erst 2/3 durch, mal sehen was noch passiert. Sehr gutes Buch bis jetzt.