Paranoid Fish hat Wendekreis des Krebses von Henry Miller kommentiert
Diese Rezension fasst es sehr gut zusammen, besser als ich es hätte erklären können: literaturzeitschrift.de/book-review/wendekreis-des-krebses/
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Diese Rezension fasst es sehr gut zusammen, besser als ich es hätte erklären können: literaturzeitschrift.de/book-review/wendekreis-des-krebses/
Dieses Buch ist anders als ich erwartet hatte. Es ist ein Kind seiner Zeit und manches würde man so heute nicht mehr schreiben. Aber es ist sehr gut geschrieben, wenn auch in derben Worten. Ein Kultur- und Sitten-Gemälde aus dem Paris der 30er Jahre, wie ein Blick unter eine unerwartet dünne Zivilisationsdecke. Welche Intention der Autor hatte, und ob er durch seine teils autobiografischen Schilderungen sympathisch rüberkommt, steht auf einem anderen Blatt.
Dieses Buch ist anders als ich erwartet hatte. Es ist ein Kind seiner Zeit und manches würde man so heute nicht mehr schreiben. Aber es ist sehr gut geschrieben, wenn auch in derben Worten. Ein Kultur- und Sitten-Gemälde aus dem Paris der 30er Jahre, wie ein Blick unter eine unerwartet dünne Zivilisationsdecke. Welche Intention der Autor hatte, und ob er durch seine teils autobiografischen Schilderungen sympathisch rüberkommt, steht auf einem anderen Blatt.
Verwirrend aber großartig.
Dieses Buch ist… sagen wir mal so: interessant. Ein bisschen sexistisch, ein bisschen eklig – erotisch? Naja, Geschmackssache… Dass es damals skandalös war, leuchtet mir ein, mich schockiert es heute weniger. Aber die Erzählweise als stream of consciousness und die teilweise doch irgendwie poetische Sprache gefällt mir. Hätte es deswegen lieber im Original gelesen, gab’s aber nicht in der Stadtbücherei, und kaufen wollte ich es nicht. Mal sehen, wie es noch wird, bisher suche ich noch nach einem Handlungsfaden, ich glaube aber langsam, der ist gar nicht gewollt.
Falls ihr immer schon mal was von Thomas Pynchon lesen wolltet, aber euch nie getraut habt: lest "Schattennummer". Es ist wunderbar skurril und sehr lustig.
Pynchon ist ja meist recht schwer zu lesen (lange Sätze, komplizierte Handlung), aber von den Pynchon-Romanen, die ich bisher gelesen habe, ist dieser am leichtesten. Und auch der witzigste.
Dass Thomas Pynchon mit 88 Jahren nochmal so einen guten Roman abliefert, ist wirklich beeindruckend.
Endlich hat unsere Stadtbücherei was von Thomas Pynchon. Wurde auch Zeit.
Schwierige Menschen treffen dumme Entscheidungen, und das in epischer Breite. Das hat teilweise eine gewisse Komik, ganz viele Cringe-Momente und ist manchmal auch ziemlich verstörend. Und es ist wahnsinnig spannend - obwohl ich weiß, wie es ausgeht, macht das zweite Mal Lesen immer noch großen Spaß. Unglaublich gut.