Elon Musk und Donald Trump kündigen massenhaft Verwaltungsmitarbeitern, um einen KI-Staat zu errichten. Tech-CEOs verkaufen künstliche Intelligenz als Heilsbringer für die größten Probleme der Menschheit, obwohl die entsprechende Industrie auf Ausbeutung und Menschenverachtung beruht. Warum lässt sich die Öffentlichkeit durch Spekulation über Erlösung oder Auslöschung durch KI von den erheblichen Schäden durch KI in unserer Gegenwart ablenken? Wie erkennen wir die zunehmend faschistischen Tendenzen, die sich im Zusammenspiel von Tech-Industrie und der neuen Rechten bilden? Rainer Mühlhoff entwickelt Antworten und diskutiert Lösungsansätze.
Die Gefahren der Artificial General Intelligence
Elon Musk und Donald Trump kündigen massenhaft Verwaltungsmitarbeitern, um einen KI-Staat zu errichten. Tech-CEOs verkaufen künstliche Intelligenz als Heilsbringer für die größten Probleme der Menschheit, obwohl die entsprechende Industrie auf Ausbeutung und Menschenverachtung beruht.
Warum lässt sich die Öffentlichkeit durch Spekulation über Erlösung oder Auslöschung durch KI von den erheblichen Schäden durch KI in unserer Gegenwart ablenken? Wie erkennen wir die zunehmend faschistischen Tendenzen, die sich im Zusammenspiel von Tech-Industrie und der neuen Rechten bilden?
Rainer Mühlhoff entwickelt Antworten und diskutiert Lösungsansätze.
Schwere Kost - Leider allzu stringent in der Darstellung
4 Sterne
Ganz ehrlich, ich konnte dieses Buch nur in kleinen Dosen lesen. Allzu stringent (und damit deprimierend) ist die Herleitung, wie KI die Entwicklungen des neuen Faschismus fördert.
Sehr gute, übersichtliche Darstellung über das Zusammenwirken von Faschismus und modernen Technikansätzen wie "KI".
Schön zu lesen ist es nicht, es enthält verschiedene, gruseligen Variationen von: einflussreiche Männer halten sich für überlegen und berechtigt, jeden gefährlichen, verantwortungslosen Unfug zu machen, zu dem sie Lust haben.
Für technikaffine und antifaschistische Personen steht viel Wissenswertes drin. (Den meisten von euch wird ein Teil bekannt sein, aber wahrscheinlich nicht alles.)
Sehr gute, übersichtliche Darstellung über das Zusammenwirken von Faschismus und modernen Technikansätzen wie "KI".
Schön zu lesen ist es nicht, es enthält verschiedene, gruseligen Variationen von: einflussreiche Männer halten sich für überlegen und berechtigt, jeden gefährlichen, verantwortungslosen Unfug zu machen, zu dem sie Lust haben.
Für technikaffine und antifaschistische Personen steht viel Wissenswertes drin. (Den meisten von euch wird ein Teil bekannt sein, aber wahrscheinlich nicht alles.)
Eine kurze aber gute Analyse zur Gefahr für die Demokratie durch KI und co.
4 Sterne
Rainer Mühlhoff zeigt in seinem Buch sehr gut die Gefahren auf, die mit dem Einsatz aktueller KI Technologie einhergehen und vor allem welche dystopische Zukunft, die Entwickler und Besitzer dieser Technologien anstreben.
AI als Ersatz für staatliche Entscheidungen, ein Scoring auf Grundlage von Mustern und Wahrscheinlichkeiten – all das wollen die Verkäufer dieser Technologien umsetzen und schaffen damit eine Zukunft in ihrem Sinne, in dem nicht mehr nachvollziehbare Entscheidungen in einer Art getroffen werden, die eben keinem demokratischen Aushandlungsprozess mehr unterliegt.
Dass dies nicht von ungefähr an einen technokratischen Faschismus erinnert, wird deutlich, wenn er die geistigen Vordenker zitiert, die eben vor allem in den USA sitzen und die Gesellschaft in ihrem Sinne formen wollen. Es sind eben nicht nur die „Macher“ wie Elon Musk oder Peter Thiel, sondern viele andere, die faktisch Demokratie durch technokratische Entscheidungen ersetzen wollen.
Zu kritisieren an dem Buch ist nur, dass …
Rainer Mühlhoff zeigt in seinem Buch sehr gut die Gefahren auf, die mit dem Einsatz aktueller KI Technologie einhergehen und vor allem welche dystopische Zukunft, die Entwickler und Besitzer dieser Technologien anstreben.
AI als Ersatz für staatliche Entscheidungen, ein Scoring auf Grundlage von Mustern und Wahrscheinlichkeiten – all das wollen die Verkäufer dieser Technologien umsetzen und schaffen damit eine Zukunft in ihrem Sinne, in dem nicht mehr nachvollziehbare Entscheidungen in einer Art getroffen werden, die eben keinem demokratischen Aushandlungsprozess mehr unterliegt.
Dass dies nicht von ungefähr an einen technokratischen Faschismus erinnert, wird deutlich, wenn er die geistigen Vordenker zitiert, die eben vor allem in den USA sitzen und die Gesellschaft in ihrem Sinne formen wollen. Es sind eben nicht nur die „Macher“ wie Elon Musk oder Peter Thiel, sondern viele andere, die faktisch Demokratie durch technokratische Entscheidungen ersetzen wollen.
Zu kritisieren an dem Buch ist nur, dass es recht kurz gehalten und damit in 2-3 Stunden durchgelesen ist. An einigen Stellen wäre etwas mehr Tiefe angemessen gewesen. Dafür gibt es aber ein sehr umfangreiches Quellenverzeichnis zum Vertiefen der Inhalte.