Andi hat Sternenstaub von Frank Borsch besprochen
3 Sterne
Als Jugendlicher habe ich die alte Heftserie gelesen, und seitdem eine etwa 30-jährige Pause eingelegt. Jetzt endlich habe ich Zeit gefunden, den ersten Band der Neo-Serie zu lesen.
Anspruchsvolle Literatur ist Perry Rhodan nie gewesen, und das scheint sich mit der Neo-Serie auch nicht zu ändern, aber als kurzweilige Unterhaltung durchaus zu gebrauchen.
Die Änderungen gegenüber der Ursprungshandlung sind durchaus gelungen. Technik und Hintergrundgeschichte sind zeitgemäß dargestellt, wenn man auch auf die politischen und gesellschaftlichen Probleme viel ausführlicher hätte eingehen können -- aber wir haben es ja, wie schon gesagt, mit Unterhaltungsliteratur zu tun, von der man keine Wunder erwarten kann.
Die Verschwörung der drei amerikanischen, russischen und chinesischen Geheimdienstmitarbeiter ist sehr schlicht beschrieben, und man fragt sich schon, was die drei eigentlich genau gemacht haben -- geschweige denn, was sie jeweils motiviert hat. Allein mit diesem Handlungsstrang hätte man mehrere Bände füllen können, anstelle eines einzigen Kapitels.
Leider überzeugt …
Als Jugendlicher habe ich die alte Heftserie gelesen, und seitdem eine etwa 30-jährige Pause eingelegt. Jetzt endlich habe ich Zeit gefunden, den ersten Band der Neo-Serie zu lesen.
Anspruchsvolle Literatur ist Perry Rhodan nie gewesen, und das scheint sich mit der Neo-Serie auch nicht zu ändern, aber als kurzweilige Unterhaltung durchaus zu gebrauchen.
Die Änderungen gegenüber der Ursprungshandlung sind durchaus gelungen. Technik und Hintergrundgeschichte sind zeitgemäß dargestellt, wenn man auch auf die politischen und gesellschaftlichen Probleme viel ausführlicher hätte eingehen können -- aber wir haben es ja, wie schon gesagt, mit Unterhaltungsliteratur zu tun, von der man keine Wunder erwarten kann.
Die Verschwörung der drei amerikanischen, russischen und chinesischen Geheimdienstmitarbeiter ist sehr schlicht beschrieben, und man fragt sich schon, was die drei eigentlich genau gemacht haben -- geschweige denn, was sie jeweils motiviert hat. Allein mit diesem Handlungsstrang hätte man mehrere Bände füllen können, anstelle eines einzigen Kapitels.
Leider überzeugt das Argument, mit dem Perry Rhodan Crest zum Rückflug vom Mond zur Erde überredet, auch nicht so hunderprozentig. Dass im Raumschiff der Arkoniden keine Heilung für Crests Krankheit möglich sein soll, und dass ihm nur eine ärztliche Behandlung auf der Erde helfen kann, wirkt wenig überzeugend -- mal ganz davon abgesehen, dass die arkonidische Medizin offenbar einige Schwierigkeiten mit der Früherkennung von Krankheiten zu haben scheint, die sich üblicherweise nicht gerade über Nacht entwickeln.
Dennoch hat mich die Handlung ausreichend gefesselt, um mit dem zweiten Band der Serie weiter zu machen.
