Die Glasglocke

Hardcover, 262 Seiten

Sprache: German

Am 2013 von Suhrkamp Verlag veröffentlicht.

ISBN:
978-3-518-42365-3
ISBN kopiert!
OCLC-Nummer:
826905887

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Vor 50 Jahren erschien die amerikanische Erstausgabe der Glasglocke, Sylvia Plaths einzigem Roman – vier Wochen später nahm Plath sich das Leben. Ihr Roman avancierte bald zum Kult, beschrieb er doch wie kein Buch zuvor die Stimmungslage junger Frauen, ihre Zerrissenheit angesichts gesellschaftlicher Anforderungen.

»Es war ein verrückter, schwüler Sommer, dieser Sommer, in dem die Rosenbergs auf den elektrischen Stuhl kamen und ich nicht wusste, was ich in New York eigentlich wollte«: Die neunzehnjährige Esther gewinnt eine vierwöchige Hospitanz bei einem Modemagazin in New York, garniert mit Partyeinladungen und Werbegeschenken. Doch Esther, bisher strebsame Studentin, kann sich weder in den Arbeitsalltag so recht einfinden noch die Verlockungen der Stadt genießen. Sie fühlt sich, als lebte sie unter einer Glasglocke, die sie mehr und mehr von allem trennt …

Source: www.suhrkamp.de/buecher/die_glasglocke-sylvia_plath_42365.html

85 Auflagen

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Dieses Buch ist das einzige von Sylvia Plath. Es erschien posthum und bevor ich schreibe, wie ich die Geschichte fand: Man muss wissen, dass Plath ihr Leben lang an psychischen Problemen litt und am Ende Suizid beging. Für die Geschichte ist das deshalb von Bedeutung, weil sie mehr oder weniger vollständig autobiographisch ist.

Wie der Autorin selbst ergeht es in der Geschichte der jungen Esther Greenwood: Sie erhält ein Stipendium und kann ein Volontariat in New York machen. Dort fühlt sie sich nicht wohl, zieht es aber durch. Dennoch endet sie am Ende in einer Klinik für psychisch Kranke und wird auch mehrere Suizidversuche unternehmen. All das ist der Autorin Sylvia Plath ebenso gegangen.

Beeindruckend fand ich, wie das Abrutschen in die Depression beschrieben ist. Das kann eigentlich nur jemand schreiben, der das selbst erlebt hat. Dennoch, und das finde ich wirklich sehr schade, hat mich die Geschichte die meiste …

Review of 'Die Glasglocke' on 'Goodreads'

Plath zeichnet eine Person, Esther, die ohne emotionale Empathie sich selbst und ihrem Umfeld gegenüber, den sozialen Bedingungen der 50er Jahre entgegentritt. Normen, Konformismus, die Rolle der Frau, Interaktion zwischen den Geschlechtern, Erwartungshaltungen, Beruf, Alltag und der Umgang mit psychologisch auffälligem Verhalten. Für Esther ist es eine destruktive, feindliche Umwelt.
Ihre Empathie beschränkt sich auf kognitive Fähigkeiten.
Sie lässt ihre Freundin besoffen in ihrer Kotze vor der Tür liegen. Kümmert sich nicht. Kein schlechtes Gewissen. Keine emotionale Regung. Ihr Freund ist an Tb erkrankt. Sie freut sich sogar darüber, weil er nicht mehr rein ist ( hat vor ihr schon rumgevögelt, ein no Go). Null emotionale Anteilnahme an seiner Erkrankung. Alles was eigentlich im emotionalen Spektrum statt finden müsste, weist bei ihr mechanische Reaktionen auf.
Sie ist intelligent. Sie beobachtet scharf, ordnet ein, reflektiert, auf einer rein rationalen, kognitiven Ebene des Verstandes. Sie weint durchaus. Als Stress oder Überforderungsreaktion auf …

Una novela melancólica y densa

Creo que no se lo recomendaría a nadie que no esté particularmente interesado en la vida de Sylvia Plath, porque a pesar de que tiene pasajes muy poéticos y que invitan a la reflexión; la apatía y la depresión que sufre la protagonista son contagiosas y hacen que aunque breve, resulte un libro pesado.

Algunas personas también me han comentado que el inicio es lento y sin embargo, no es que no haya actividad y varios personajes presentes, sólo que los mismos no son de mayor importancia para la protagonista que nos los narra, y por lo tanto, nos resultan aburridos e intrascendentes.