Versuche, mir ein möglichst weites Feld an Literatur zu erschließen. Alle Epochen, alle Genres, mit besonderer Vorliebe für die Postmoderne und Science-Fiction.
Trying to explore a wide range of literature, especially fiction. All periods and genres, with a preference for postmodern literature and science fiction.
»Die Band mag manchmal ungehobelt sein und das Festhalten an den Sex-Drugs-und-Rock-'n'-Roll-Riten aus der Zeit …
Dieser Roman ist natürlich nicht wirklich funny - ich glaube, das Buch war, als es rauskam, eine direkte Reaktion auf die Missbrauchs-Enthüllungen um die Band Rammstein. Ein relevantes Thema also, und das Buch liest sich spannend (wenn auch der Ausdruck in diesem Kontext nicht ganz angemessen scheint). Ich mochte Bela B's Stil in "Scharnow", in diesem ernsteren Werk kommen aber die Personen teilweise ein bisschen schablonenhaft rüber. Vielleicht ist das auch gewollt, mal sehen, wie's weiter geht.
E-book extra: In-depth study guide.Shevek, a brilliant physicist, decides to take action. He will seek …
This novel is not about a utopia
5 Sterne
At first I thought this novel was going to have a setting of utopia versus dystopia. However, the book goes much deeper than that. There isn't actually any kind of utopia presented really, because the book critically engages with the "utopian" anarchist society and interestingly highlights possible conflicts and issues within such a society as well. Philosophical themes are also explored in dialogue between characters, discussing moral dilemmas and societal issues, arguably making the dialogue the best part of the book with the world building being a close second.
Throughout the whole book you can also see conflict of opposing concepts, such as capitalism and socialism, rich and poor, past and present, individuality and society, hierarchy and anarchy, and the possessed and the dispossessed. Even the protagonists scientific theories attempt to unite two opposing concepts of time.
Altogether, an incredible book I cannot recommend enough, and unexpectedly funny at times too!
This is the testament of Paul Bäumer, who enlists with his classmates in the German …
Anklage oder Bekenntnis?
5 Sterne
Ich muss zugeben, mich hat das "Mini-Vorwort" des Buches zunächst etwas verwirrt: »Dieses Buch soll weder eine Anklage noch ein Bekenntnis sein. Es soll nur den Versuch machen, über eine Generation zu berichten, die vom Krieg zerstört wurde – auch wenn sie seinen Granaten entkam«
Das wirkte auf mich ein bisschen wie eine Aussage "Ich werde Euch was erzählen, das Euch nicht passen wird, aber verschont mich bitte mit Euren Kommentaren". Zumal ich persönlich den Roman schon eindeutig als eine Anklage für ein "Nie wieder" empfinde.
Der Anhang zu den Fassungen, die vor der Erstpublikation als Buch existierten (erste beim Verlag eingereichte Rohfassung, um allzu grauenvolle Beschreibungen gekürzte Vorabversion in einer Zeitung), macht aber deutlich, wie das gemeint war. Ursprünglich sollte der Roman deutlich politischere Aussagen gegen den Krieg enthalten. Beispiele dafür kann man im Anhang dann auch nachlesen. Für die Publikation wurde das aber entschärft, so dass …
Ich muss zugeben, mich hat das "Mini-Vorwort" des Buches zunächst etwas verwirrt:
»Dieses Buch soll weder eine Anklage noch ein Bekenntnis sein. Es soll nur den Versuch machen, über eine Generation zu berichten, die vom Krieg zerstört wurde – auch wenn sie seinen Granaten entkam«
Das wirkte auf mich ein bisschen wie eine Aussage "Ich werde Euch was erzählen, das Euch nicht passen wird, aber verschont mich bitte mit Euren Kommentaren". Zumal ich persönlich den Roman schon eindeutig als eine Anklage für ein "Nie wieder" empfinde.
Der Anhang zu den Fassungen, die vor der Erstpublikation als Buch existierten (erste beim Verlag eingereichte Rohfassung, um allzu grauenvolle Beschreibungen gekürzte Vorabversion in einer Zeitung), macht aber deutlich, wie das gemeint war. Ursprünglich sollte der Roman deutlich politischere Aussagen gegen den Krieg enthalten. Beispiele dafür kann man im Anhang dann auch nachlesen. Für die Publikation wurde das aber entschärft, so dass der Text "neutraler" rüberkommt und sowohl von Kriegsgegnern als auch Befürwortern akzeptiert wird.
Jetzt, 100 Jahre später, kann ich mir gar nicht vorstellen, dass man diese "neutrale" Fassung als irgendwas anderes als starkes Statement gegen den Krieg verstehen kann.
Stichwort "100 Jahre später": der Anhang sagt, es wurde die Interpunktion und Orthografie der Erstausgabe von damals verwendet und nur offensichtliche Fehler/Uneinheitlichkeiten korrigiert. Dafür finde ich, habe ich dem Text sein Alter wirklich kaum angemerkt. Da fühlt sich die Sprache mancher Bücher von 1940 - 1960 irgendwie fremder an für mich. Ich war wirklich überrascht, wie flüssig sich das Buch hat lesen lassen, ich hatte anderes erwartet.
Ansonsten ist es natürlich ganz schön harter Tobak. Einerseits die ganz körperlichen Details des Nahkampfes in Gräben und Trichtern. Und auf der anderen Seite die mentalen Auswirkungen, gerade auch im Heimaturlaub, wo doch der Krieg vergleichsweise weit weg ist.
Es geht um alles oder nichts in diesen Geschichten. Sie handeln vom Unglück, frei zu …
Zwei oder drei der Geschichten fand ich gut, den Rest eher mittelmäßig. Interessant waren die "Outtakes" aus seinem (sehr guten) Roman "Vom Ende der Einsamkeit".
Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit »brain fog«, einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt. Auf Anraten …
“Orwell saw, to his credit, that the act of falsifying reality …
Here were produced rubbishy newspapers containing almost nothing except sport, crime, and astrology, sensational five-cent novelettes, films oozing with sex, and sentimental songs which were composed entirely by mechanical means on a special kind of Kaleidoscope known as a versificator.
Opponents of AI could have a rhetorical coup if they got the term versificator to stick for it. Not one of the many terms Orwell invented in this book that ended up in the zeitgeist (like newspeak, doublethink, or memory hole), though.