IdleHirn hat auf die Statusmeldung von crossgolf_rebel - kostenlose Kwalitätsposts geantwortet
@crossgolf_rebel@moppels.bar es ist seehr episch, alles fühlt sich sehr gewichtig an
Versucht 12 Bücher dieses Jahr zu lesen MainAccount @IdleHirn@federation.network
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25% geschafft! IdleHirn hat 3 von 12 Büchern gelesen.
@crossgolf_rebel@moppels.bar es ist seehr episch, alles fühlt sich sehr gewichtig an
Shadowrun war früher ein Guilty Pleasure von mir. Da hab ich mich gefreut diesen Roman nochmal zu lesen. Mir ist bewusst, dass es sich hier nicht um Literatur handelt. Wenn man nett sein will sagt man Genre-Roman. Ist man gemein, sagt man Pulp. Hat beides seine Berechtigung. Zum Roman selbst: Charrette will einem hier eine Welt zeigen und das merkt man. Das Worldbuilding funktioniert. Die Kulisse aus Cyberpunk und Fantasy ist dicht, und hat eine eigene Logik, die man schnell akzeptiert. Orks, Drachen und Datennetz koexistieren ohne dass es lächerlich wirkt. Sam ist kein geborener Shadowrunner, er ist jemand, dem die Welt passiert, und das macht ihn sympathisch. Nur ust sein Charakter ein bisschen inkonsequent. An einer Stelle wird eine Bibel erwähnt, die ihm so wichtig ist. Das wars dann aber auch. Nur ab und zu wird Sams Glauben wieder erwähnt, aber für die Handlung völlig irrelevant. Der Rest der …
Shadowrun war früher ein Guilty Pleasure von mir. Da hab ich mich gefreut diesen Roman nochmal zu lesen. Mir ist bewusst, dass es sich hier nicht um Literatur handelt. Wenn man nett sein will sagt man Genre-Roman. Ist man gemein, sagt man Pulp. Hat beides seine Berechtigung. Zum Roman selbst: Charrette will einem hier eine Welt zeigen und das merkt man. Das Worldbuilding funktioniert. Die Kulisse aus Cyberpunk und Fantasy ist dicht, und hat eine eigene Logik, die man schnell akzeptiert. Orks, Drachen und Datennetz koexistieren ohne dass es lächerlich wirkt. Sam ist kein geborener Shadowrunner, er ist jemand, dem die Welt passiert, und das macht ihn sympathisch. Nur ust sein Charakter ein bisschen inkonsequent. An einer Stelle wird eine Bibel erwähnt, die ihm so wichtig ist. Das wars dann aber auch. Nur ab und zu wird Sams Glauben wieder erwähnt, aber für die Handlung völlig irrelevant. Der Rest der Figuren ist Abziehbild. Symptomatisch: Die Nebenfigur Jaqueline hat in wenigen Szenen mehr Profil als die meisten Hauptcharaktere. Das Tempo stimmt trotzdem. Der Roman ist gut und spannend geschrieben, kein Leerlauf. Allerdings steckt Sam eine ymenge Traumata weg, ohne das es ihn großartig trifft oder verändert. Sam ist Sam. Alles in allem: Unterhaltsam, wenn man sich drauf einlässt.
@PapaVonK1@mastodon.social danke die pulitzer romane sind schon sehr cool
@PapaVonK1@mastodon.social ich hab auch 1-66 durch und dachte ich lese mal wieder die triologien also sam verner und drachenherz. das sind für mich auch die besten bücher, so von einem qualitätsstandpunkt aus. Welche kannst du empfehlen?
Ich beginne mal wieder Shadowrun zu lesen. Und zwar mit einem der besseren Bücher, was zugleich eines der ersten ist… #projekt1252 #IdleHirnLiest #lesen #bücher
Eine beeindruckende Science-Fiction-Reihe über sieben Pilger, die zum mysteriösen Planeten Hyperion reisen. Dort warten rätselhafte Zeitgräber und das gefährliche Shrike auf sie. Jeder Pilger erzählt seine eigene Geschichte, und so erfährt man nach und nach mehr über diese Zukunftswelt. Die Menschheit wird von der Hegemonie und ihren KIs regiert, während an den Grenzen die genetisch veränderten Ousters lauern. Was zunächst wie einzelne persönliche Schicksale aussieht, fügt sich zu einem größeren Bild zusammen – mit politischen Intrigen und einem Krieg, hinter dem mehr steckt als gedacht. Simmons schreibt anspruchsvoll und baut viele literarische Bezüge ein (besonders zu John Keats), aber die Geschichte bleibt spannend. Eine Space Opera, die sowohl Action bietet als auch zum Nachdenken anregt. Empfehlenswert für alle, die gerne komplexere Science-Fiction lesen.
Eine beeindruckende Science-Fiction-Reihe über sieben Pilger, die zum mysteriösen Planeten Hyperion reisen. Dort warten rätselhafte Zeitgräber und das gefährliche Shrike auf sie. Jeder Pilger erzählt seine eigene Geschichte, und so erfährt man nach und nach mehr über diese Zukunftswelt. Die Menschheit wird von der Hegemonie und ihren KIs regiert, während an den Grenzen die genetisch veränderten Ousters lauern. Was zunächst wie einzelne persönliche Schicksale aussieht, fügt sich zu einem größeren Bild zusammen – mit politischen Intrigen und einem Krieg, hinter dem mehr steckt als gedacht. Simmons schreibt anspruchsvoll und baut viele literarische Bezüge ein (besonders zu John Keats), aber die Geschichte bleibt spannend. Eine Space Opera, die sowohl Action bietet als auch zum Nachdenken anregt. Empfehlenswert für alle, die gerne komplexere Science-Fiction lesen.
Eschbachs über 1.250 Seiten starker Roman überzeugt konzeptionell: Der Rückfall in Primitivität ist spannend inszeniert, die religiösen Strukturen durchdacht, und dass geflügelte Menschen hier einfach Normalität sind, funktioniert hervorragend. Am Schreibstil liegt es nicht. Auch nicht an den Charakteren. Trotzdem: Das Buch ist extrem langatmig. Irgendwo zwischen gutem Worldbuilding und soliden Figuren verliert sich die Geschichte. Es fehlt an Momentum, und 1.200+ Seiten sind einfach zu viel für das, was erzählt wird.
Eschbachs über 1.250 Seiten starker Roman überzeugt konzeptionell: Der Rückfall in Primitivität ist spannend inszeniert, die religiösen Strukturen durchdacht, und dass geflügelte Menschen hier einfach Normalität sind, funktioniert hervorragend. Am Schreibstil liegt es nicht. Auch nicht an den Charakteren. Trotzdem: Das Buch ist extrem langatmig. Irgendwo zwischen gutem Worldbuilding und soliden Figuren verliert sich die Geschichte. Es fehlt an Momentum, und 1.200+ Seiten sind einfach zu viel für das, was erzählt wird.
Eschbachs über 1.250 Seiten starker Roman überzeugt konzeptionell: Der Rückfall in Primitivität ist spannend inszeniert, die religiösen Strukturen durchdacht, und dass geflügelte Menschen hier einfach Normalität sind, funktioniert hervorragend. Am Schreibstil liegt es nicht. Auch nicht an den Charakteren. Trotzdem: Das Buch ist extrem langatmig. Irgendwo zwischen gutem Worldbuilding und soliden Figuren verliert sich die Geschichte. Es fehlt an Momentum, und 1.200+ Seiten sind einfach zu viel für das, was erzählt wird.
Eschbachs über 1.250 Seiten starker Roman überzeugt konzeptionell: Der Rückfall in Primitivität ist spannend inszeniert, die religiösen Strukturen durchdacht, und dass geflügelte Menschen hier einfach Normalität sind, funktioniert hervorragend. Am Schreibstil liegt es nicht. Auch nicht an den Charakteren. Trotzdem: Das Buch ist extrem langatmig. Irgendwo zwischen gutem Worldbuilding und soliden Figuren verliert sich die Geschichte. Es fehlt an Momentum, und 1.200+ Seiten sind einfach zu viel für das, was erzählt wird.