Malevil 2

Taschenbuch, 192 Seiten

Sprache: deutsch, german

Am 1986 von Aufbau-Verlag veröffentlicht.

Aus "Sorge um die Zukunft unseres Planeten" hat Robert Merle 1967 seinen Roman "Ein vernunftbegabtes Tier" geschrieben, aus der gleichen Sorge 1972 den vorliegenden Roman, der die Folgen einer Atomkatastrophe darzustellen versucht: "Malevil" entstand so als direkte Fortsetzung des "Vernunftbegabten Tiers". Es geht in "Malevil" nicht eigentlich um eine Zukunftsvision, sondern darum, wie man heute die Zukunft der Menschheit sichert.

1 Auflage

problematisch

Keine Bewertung

Wenn Merle ein Buch schreiben wollte, was nur so von Sexismus strotzt, dann ist ihm das gelungen. Aber nicht in gut.

In einem Buch wie Malevil, in der Thematiken rund um Gesellschaftsstrukturen & „Kommunismus“ (das Suchen danach, hab ich im Buch aufgegeben) nach einer nuklearen Katastrophe aufgreift, habe ich nicht erwartet, dass es permanent darum geht, wie welche Frau aussieht und ob sie fickbar ist. Ich mein ok, wenn man es mal mit erwähnen will, weil Sex & Fortpflanzung natürlich auch da Thema sind - go on. Ja auch das Thema Selbstbestimmung der Frau wäre für die Zeit, als das Buch erschien - in den 70er Jahren - wünschenswert gewesen. Auch das es behinderte & trans/nicht binäre Charaktere gibt. Aber bestimmt nicht im ersten Zug in einem Charakter, der eine geistig Behinderte darstellt, die von einer Reihe von Männern sexuell ausgenutzt, als gebärfreudig eingestuft wird und das dann als …

Themen

  • Atomkrieg
  • Postapokalypse
  • Dystopie
  • Katastrophe