Le malheur indifférent

Kein Urteil, kein literarisches Denkmal für eine Mutter, kein abgeschlossenes Bild, nach dessen Beendigung der Autor und mit ihm der Leser befreit aufatmen könnte, sondern die Beschreibung einer grausigen offenen Wunde. - Helmut Scheffel - Back cover. Peter Handke's mother, Maria Handke, committed suicide in 1971. Within a few weeks, Peter Handke set about the task of reconstructing his mother's life in the form of a narrative. As he explains in the story, he did this partly in order to come to terms with his own grief, by attempting to …

mass market paperback, 122 Seiten

Sprache: French

Veröffentlicht von Gallimard.

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ISBN:
978-2-07-036976-8
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Rezensionen

Review of 'Wunschloses Unglück.' on 'Goodreads'

4,5⭐️
Toller Stil und Sprache: verknappt, präzise, nüchtern, distanziert mit Brüchen. Er erzeugt eine hohe Dichte, die über kurze Absätze, große Zeiträume fasst.
Details, Alltagsbanalitäten ziehen mitten rein und emotionalisieren die Situation.
Sein Stil transportiert die Ambivalenz menschlicher Beziehungen auf spannungsgeladene Weise- objektiviert, analytisch und dennoch nah, berührend.
Symbolik und Metaphorik stehen nur durch ein speziell gewähltes Wort im Raum und setzen die Gedankenspirale in Gang.

Gegen Ende verliert er ein wenig die Konzentration. Es fällt ihm selber auf.

Handke ist einer der zeigt, mit wie wenig Beiwerk literarische Räume geöffnet werden können, wenn man sein Handwerk versteht.