Der leere Spiegel

Erfahrungen in einem japanischen Zen- Kloster

Taschenbuch, 153 Seiten

Sprache: German

Erschienen am 1984

ISBN:
978-3-499-14708-1
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Goodreads:
1248169

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Der als Kriminalschriftsteller berühmt gewordene Janwillem van de Wetering hat eineinhalb Jahre in der Askese eines Zen-Klosters verbracht. «Seine oft genug körperlich schmerzhaften Erlebnisse mit der Zen-Meditation, der ernüchternde, auch von Lausbubengehabe durchzogene Alltag im Kloster und die Schlussfolgerungen, die schließlich zum Abbruch seiner Studien führten, sind auf eine Weise geschildert, die so ganz ohne beweihräuchernde Stimmungsmache auskommt.»

Das Buch ist ein existenzielles Abenteuer für alle Leser, denen die bewusstlose Routine des Lebens nicht genügt.

1 Auflage

Review of 'Der leere Spiegel. Erfahrungen in einem japanischen Zen- Kloster.' on 'LibraryThing'

Der Autor ging 1958 für etwas mehr als ein Jahr in ein Zenkloster. Er beschreibt die Zeit im Kloster sehr eindrucksvoll. Ich finde die Beschreibungen vor allem sehr ernüchternd. Desillusionierend ist, dass die Mönche nur 3-4 Stunden nachts schlafen, dann aber bei der Meditation schlafen, dass es anscheinend keinen Unterricht und keine Unterweisungen gibt. Einzig ein tägliches Treffen mit dem Meister, welches aber kurz und knapp ausfällt und wohl einzig der Frage nach der Lösung des Koans dient, sowie gelegentliche Bemerkungen des Klostervorstehers oder anderer Klosterschüler bringen geistigen Input. Das Buch ist sehr gut zu lesen und regt zum Nachdenken an. Es hat mir gezeigt, dass es mir nicht reichen würde, mein Leben nur mit Meditation, Haus- und Gartenarbeit und gelegentlichen Gesprächen zu verbringen.returnIch werde auf jeden Fall noch das Buch "Reine Leere" des Autors lesen.

Themen

  • Buddhismus
  • Japan
  • Kloster
  • Zen