Andi hat Friday von Robert A. Heinlein besprochen
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Also wenn Robert A. Heinlein etwas nicht kann, dann ist es wohl, weibliche Protagonistinnen überzeugend darzustellen. Die Hauptperson des Romans ist leider ein Produkt Heinleins berüchtigter Altherren-Fantasie.
Wie andere Rezensent*innen schon angemerkt haben, scheint der Handlung auf den ersten Blick ein wenig der rote Faden zu fehlen. Der Roman beginnt wie ein Agententhriller, aber plötzlich wird die Agentin arbeitslos, und steht vor der Frage, was sie nun mit ihrem restlichen Leben anfangen soll. Vielleicht enttäuschend für diejenigen Leser, die eigentlich ein Agentenabenteuer erwartet haben, aber dennoch ein nicht uninteressantes Thema.
Wäre an dieser Stelle nicht Heinleins Altherren-Fantasie mit ihm durchgegangen, hätte daraus durchaus ein sehr guter Roman werden können. Sprachlich sind die meisten Spätwerke Heinleins ein Genuss und enthalten ein Menge treffende gesellschafts- und politikkritische Seitenhiebe. So auch dieser Roman. Aber die Handlung und die Darstellung der Protagonistin können leider nicht so recht überzeugen.
Könnte man bei der Bewertung auch …
Also wenn Robert A. Heinlein etwas nicht kann, dann ist es wohl, weibliche Protagonistinnen überzeugend darzustellen. Die Hauptperson des Romans ist leider ein Produkt Heinleins berüchtigter Altherren-Fantasie.
Wie andere Rezensent*innen schon angemerkt haben, scheint der Handlung auf den ersten Blick ein wenig der rote Faden zu fehlen. Der Roman beginnt wie ein Agententhriller, aber plötzlich wird die Agentin arbeitslos, und steht vor der Frage, was sie nun mit ihrem restlichen Leben anfangen soll. Vielleicht enttäuschend für diejenigen Leser, die eigentlich ein Agentenabenteuer erwartet haben, aber dennoch ein nicht uninteressantes Thema.
Wäre an dieser Stelle nicht Heinleins Altherren-Fantasie mit ihm durchgegangen, hätte daraus durchaus ein sehr guter Roman werden können. Sprachlich sind die meisten Spätwerke Heinleins ein Genuss und enthalten ein Menge treffende gesellschafts- und politikkritische Seitenhiebe. So auch dieser Roman. Aber die Handlung und die Darstellung der Protagonistin können leider nicht so recht überzeugen.
Könnte man bei der Bewertung auch halbe Sterne vergeben, würde ich den Roman vermutlich mit 2,5 bewerten. Für eingeschworene Heinleins-Fans ist der Roman durchaus lesenswert, aber der Autor hat auch schon deutlich bessere Werke geschrieben.