Ost in Space hat Brennpunkt TERRANOVA von Wim Vandemaan besprochen
Galaktisches Tohuwabohu
3 Sterne
Inhaltswarnung Storyspoiler
Der zweite Teil von Wim Vandemaans Abenteuer führt eine Menge der im vorherigen Heft offen gelassenen Handlungsstränge zusammen. Allerdings wird das gerade zum Ende hin so unübersichtlich, dass die Masse an Schauplätzen nur noch so schlaglichtartig abgefertigt werden.
Was ist denn jetzt mit ES? Was mit Norm Eisenstein und seinem Androiden in der Pararealität passiert wird nur grob umschrieben, warum der Porleyter Demen-Boro-Melg sich plötzlich mit nahezu nichts zufrieden gibt wird auch nicht richtig erklärt. Vor allem, da Perry Rhodan den Angriff von Mon Mon Hravat abwehrt und den Demen-Boro-Melg den ach so wertvollen Kardec-Schild nun einfach so verloren hat. Warum sind die dann plötzlich alle wieder nice zueinander?
Das Titelbild ist leider auch nur mäßig hilfreich, da die dargestellte Szene so im Text gar nicht vorkommt. Die Paramag Savali wird nirgendwo zusammen beim Dominospiel zwischen Norm Eisenstein und dem Androiden geschildert. Warum dann so ein Coverbild? Ausgeschlossen ist diese Szene durch die Handlung zwar nicht, aber najaaaa.
Prinzipiell sind alle Handlungsstränge spannend und gemeinsam sind sie auch eine tolle Konstellation, aber so wirkt das ein bisschen übers Knie gebrochen. Vielleicht hätten dem Heft noch 5 Seiten mehr gut getan?
Gefallen hat mir hingegen die Risszeichnung des Äonenschiffs von Aelor. Allerdings auch hier das Problem: das Schiff wird wohl erst nächsten Heft relevant. Warum also jetzt schon? Hätte hier nicht eventuell eine andere Risszeichnung besser gepasst?
Von daher bleibt es bei mir bei der Wertung von 2,5 von insgesamt 5 Sternen wie schon im ersten Teil.