Feminismus – Die älteste Menschenrechtsbewegung der Welt

Von den Anfängen bis heute

Hardcover, 384 Seiten

Sprache: deusch

Veröffentlicht von Dumont.

ISBN:
978-3-8321-6827-8
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»So lange es das Patriarchat gibt, so lange gibt es auch den Kampf dagegen.« AGNES IMHOF Der Feminismus, die älteste Menschenrechtsbewegung der Welt, wurde über die Jahrhunderte immer wieder zurückdrängt. Mit jedem Backlash wurden Protagonistinnen und ihre Ideen vergessen. Dieses Buch erzählt von Frauen wie Marie de Gournay, Olympe de Gouges, Clara Zetkin, Hedwig Dohm, Kate Millet, Huda Sharawi, Fatima Mernissi bis hin zu zeitgenössischen Feministinnen wie Chimamanda Ngozi Adichie und Rebecca Solnit. Es stellt die Thesen ihrer wichtigsten Werke vor und steckt aktuelle Brennpunkte ab. Dabei gibt Agnes Imhof einen Überblick über eine Vielzahl von Strömungen und Positionen. Denn Feminismus war und ist divers. Agnes Imhof beleuchtet die bürgerlichen und proletarischen Bewegungen ebenso wie die antikolonialen Frauenbewegungen in Afrika und Lateinamerika und beschreibt Welle um Welle im Kontext der Zeit und porträtiert dabei außergewöhnlich mutige, kluge und leidenschaftliche Frauen, die wir feiern sollten.

2 Auflagen

Tolle Zusammenfassung der feministischen Bewegungen

Das Buch nimmt sich Zeit die verschiedenen Wellen des Feminismus zu beschreiben. Angefangen bei der französischen Revolution, aber auch mit kleinen Abstechern in die Antike. Es ist spannend über die ganzen Frauen zu lesen, die schon vor einiger Zeit für die gleichen Rechte wie heute gekämpt haben. Hier fehlt mir allerdings ein Index oder eine andere Art Übersicht über die ganzen Personen. So werde ich mir das wohl noch mal selbst rausschreiben müssen. Angekommen in der heutigen Zeit, arbeitet sich Imhof etwas zu sehr an Judith Butlers Queertheorie ab. Die Abschaffung von Gender gefällt ihr gar nicht und auch für den Intersektionalen Feminismus hat sie nicht viel übrig. Allgemein sind queere Menschen in dem Buch eher eine Randnotiz. Ich hätte mir gewünscht, dass Imhof da genauer hingeschaut hätte. Mir haben die Kapitel über Nordafrika und den Nahen Osten gut gefallen (Imhof ist Islamwissenschaftlerin). Auch da gab und gibt es natürlich …

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  • Feminismus