Die Augen der Blinden

Utopischer Roman

Taschenbuch, 296 Seiten

Sprache: German, deutsch

Am 1981 von Das Neue Berlin veröffentlicht.

OCLC-Nummer:
12864687

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Drei Menschen, eine Biologin, ein Arzt, ein Computerwissenschaftler, sind ausgezogen auf Erkundungsfahrt ins All, weil sie hoffen, unter außergewöhnlichen Bedingungen, frei von den Bindungen des Erden-Daseins, Antwort auf ungelöste Fragen ihres Zusammenlebens zu finden; denn beide Männer begehren die Frau.

Jahre, nachdem sie den blauen Planeten verlassen haben, landen die drei auf dem Dunkelstern Phi, wo unter der Herrschaft eines Hierarchen vernunftbegabte Pelzwesen leben. Im Spannungsfeld zwischen dem Hierarchen, der sie erpresst, ihm zu Willen zu sein, dem Wissenschaftler, dessen vernunftgesteuerte Aktivität sie fasziniert, und dem Arzt, der im kreatürlichen Lebensgenuß seine eigentliche Daseinsform erblickt, muss die junge Aria Wann sich entscheiden.

3 Auflagen

hat Die Augen der Blinden von Werner Steinberg besprochen (SF Utopia)

Sozialistische Space Opera

Eine regelrechte sozialistische Space Opera, auf einem fremden Planeten, mit wissenschaftlichen Rätseln, gesellschaftlichen Herausforderungen und rauchenden Laser-Colts und relativ flachen Charaktären.

Die Komplexität der Geschichte ist nicht sehr hoch, aber das klassische Abenteuerkonzept verhilft hier trotzdem zu einer spannenden Story. Dreieinhalb Sterne daher von mir.

Kein Heftroman 😅

Keine Bewertung

Was sich anfangs wie eine Dreiecksbeziehung & den Gedanken eines weißen alten Mannes in einem Heftroman lesen lässt - entpuppt sich zu einem Buch, in dem es wirklich viel um zwischenmenschliche Belange geht & wie Beziehungen & gesellschaftliche Ordnungen in der Zukunft aussehen könnten. Nicht nur in der Menschenwelt. ABER eben auch um ferne unentdeckte Planeten. Und da hat Steinberg sich schon was einfallen lassen & es einen Nerv bei mir getroffen. Ab einem gewissen Punkt wollte ich das Buch nicht mehr weglegen & muss sagen, Steinberg hat da schon für die damalige Zeit etwas recht interessantes Erschaffen & einige Beschreibungen fand ich richtig gut. Nebenbei bemerkt ist auch Steinbergs eigenes Leben einen Blick wert. Trotzdem sind seine Protagonist_innen mehr als einmal schlichtweg zu naiv & das hat mich schon echt aufgeregt. Wer rennt schon einfach so (als aus/gebildete Wissenschaftler_innen & Ärzt_innen dargestellte Charaktere) in mehrere ungewisse Situationen & Begebenheiten …

Themen

  • Weltraum, Beziehungen, Herrschaft, Außerirdische