Philipp Pixel hat Der Pferdeflüsterer von Evans, Nicholas besprochen
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3 Sterne
The Horse Whisperer, übersetzt von Bernhard Robben.
Diese Buch habe ich mir aufgrund romantischer Erinnerungen an ein Robert Redford Film gekauft. Es beschreibt eine verworrene Geschichte, die ein gestörtes Elite-Familienleben mit einem Pferdeleben verknüpft. Diese Geschichte wandelt sich nach und nach in eine klischeehafte Ehebruch-Geschichte, in der keiner der Ehebrecher Ansätze von schlechtem Gewissen verspüren.
Die Auflösung der einzelnen Beziehungsverhältnisse ist großartig über die Pferdesituation gelöst. Umso schlimmer wirkt die Auflösung der Ehebruchs banal und platt und geht nicht auf die eigentlichen Probleme, die dabei entstehen, ein.
Insgesamt ist die Geschichte gut aufgesetzt. Leider stört von Anfang an die schlechte Schreibweise des Autors, der anstatt Show-Don't-Tell lieber Tell-Don't-Show bevorzugt. Lesende werden häufig in doppelte Vergangenheitserzählungen verwickelt, die nicht nur stören, sondern mitunter auch auf den falschen Weg führen. Darunter leidet das Lesevergnügen stark.
Ich kann das Buch nicht wirklich weiter empfehlen, gleichwohl solch eine Geschichte in ihrer Komposition anspruchsvoll zu …
The Horse Whisperer, übersetzt von Bernhard Robben.
Diese Buch habe ich mir aufgrund romantischer Erinnerungen an ein Robert Redford Film gekauft. Es beschreibt eine verworrene Geschichte, die ein gestörtes Elite-Familienleben mit einem Pferdeleben verknüpft. Diese Geschichte wandelt sich nach und nach in eine klischeehafte Ehebruch-Geschichte, in der keiner der Ehebrecher Ansätze von schlechtem Gewissen verspüren.
Die Auflösung der einzelnen Beziehungsverhältnisse ist großartig über die Pferdesituation gelöst. Umso schlimmer wirkt die Auflösung der Ehebruchs banal und platt und geht nicht auf die eigentlichen Probleme, die dabei entstehen, ein.
Insgesamt ist die Geschichte gut aufgesetzt. Leider stört von Anfang an die schlechte Schreibweise des Autors, der anstatt Show-Don't-Tell lieber Tell-Don't-Show bevorzugt. Lesende werden häufig in doppelte Vergangenheitserzählungen verwickelt, die nicht nur stören, sondern mitunter auch auf den falschen Weg führen. Darunter leidet das Lesevergnügen stark.
Ich kann das Buch nicht wirklich weiter empfehlen, gleichwohl solch eine Geschichte in ihrer Komposition anspruchsvoll zu konstruieren ist. Trotz der genannten Mängel ist die Geschichte in sich geschlossenen und weist keine logischen Fehler auf.
In Summe wünschte ich mir, das Buch mit aktiverer Erzählung neuzuschreiben, damit es den Platz verdient, den es in meiner Erinnerung besaß.