The Color Purple

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The principal voice is that of Celie, who has been raped by the man she believes to be her father, robbed of her two children, and married off to a man she hates. Her sister, Nettie,e escapes the same fate and is befriended by missionaries, man and wife, who have unwittingly adopted Celie's children. Separated for thirty years, the sisters live in ignorance of each other's circumstances. Nettie's letters do not reach Celie; and so great is Celie's sense of shame that she can write only to God. But life …

Hardcover, 290 Seiten

Sprache: English

Am 16. November 1992 von Harcourt Brace Jovanovich, Publishers veröffentlicht.

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ISBN:
978-0-15-119154-3
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Themen
  • African American women -- Fiction
  • Adult child sexual abuse victims -- Fiction
  • Abused wives -- Fiction
  • Sisters -- Fiction
  • Southern States -- Fiction

Rezensionen

Violett als Widerstand: Mein Weg durch The Color Purple

Alice Walkers Die Farbe Lila lese ich als stilles, machtvolles Herzstück der Amerikanischen Literatur. In Briefen, zuerst an Gott, später an die Schwester Nettie, höre ich Celies Stimme: brüchig, vorsichtig, dann fester. Das Briefroman-Format zwingt mich zur Nähe; ich werde Mitleser, Mitwisser, manchmal hilfloser Zeuge. Hinter jedem kurzen Satz spüre ich eine lange Geschichte von Schmerz und der zähen Suche nach Würde.

Ich begleite Celie durch ein Leben, das von patriarchaler Gewalt, Rassismus und ökonomischer Enge geprägt ist. Doch Walker öffnet Räume: Shug Avery, sinnlich, frei, wird für Celie zur Lehrmeisterin der Selbstachtung; Sofia verkörpert trotziges Nein-Sagen; Netties Berichte aus Afrika weiten den Blick, ohne das Lokale zu überblenden. Was mich bewegt, ist der stille Umbau der Welt: nicht durch Pathos, sondern durch kleine, konkrete Handlungen – nähen, arbeiten, schreiben, benennen. Die Farbe Violett wird zum Sinnbild für Aufmerksamkeit: die Fähigkeit, Schönheit wahrzunehmen, auch wenn sie kaum zu …