Jonas hat PERRY RHODAN Androiden 1: Totenozean besprochen
Mittelmaß
3 Sterne
Brauchbare Unterhaltung, aber vom Hocker reißt es mich bislang nicht. Die Erzählung versucht, Interesse eher über Rätsel zu wecken als über gute Dialoge oder interessante Ideen. Von den vier Hauptcharaktere, die das Außenteam bilden, bleiben zwei (Kor und Lilja) leider sehr blass. Aspra wird zwar als Charakter gut gehandhabt, ist aber in anstrengender Zeitgenosse, zu dem kein angenehmes Gegengewicht geschaffen wird. Das vierte Teammitglied bleibt - trotz der wichtigen Position als Ich-Erzählerin - auch irgendwie amorph. Ihre Gedanken und Gefühlsausbrüche wirken auf mich unorganisch. Dass ihre Ich-Erzählung als "Bericht" betitelt wird, aber im Präsenz die Handlung begleitet, fand ich seltsam. Dass im Team inkl. Xenologin und Exobiologin für die unbekannte Spezies auf dem untersuchten Planeten ein binäres Geschlechtersystem angenommen wird, lässt leider kein besondere Reflektiertheit über alternative biopsychosoziale Daseinsformen erkennen. Da hätte ich mir schlichtweg weniger Vorannahmen über neue Aliens gewünscht.
Die erwähnten Rätsel in der Handlung und die …
Brauchbare Unterhaltung, aber vom Hocker reißt es mich bislang nicht. Die Erzählung versucht, Interesse eher über Rätsel zu wecken als über gute Dialoge oder interessante Ideen. Von den vier Hauptcharaktere, die das Außenteam bilden, bleiben zwei (Kor und Lilja) leider sehr blass. Aspra wird zwar als Charakter gut gehandhabt, ist aber in anstrengender Zeitgenosse, zu dem kein angenehmes Gegengewicht geschaffen wird. Das vierte Teammitglied bleibt - trotz der wichtigen Position als Ich-Erzählerin - auch irgendwie amorph. Ihre Gedanken und Gefühlsausbrüche wirken auf mich unorganisch. Dass ihre Ich-Erzählung als "Bericht" betitelt wird, aber im Präsenz die Handlung begleitet, fand ich seltsam. Dass im Team inkl. Xenologin und Exobiologin für die unbekannte Spezies auf dem untersuchten Planeten ein binäres Geschlechtersystem angenommen wird, lässt leider kein besondere Reflektiertheit über alternative biopsychosoziale Daseinsformen erkennen. Da hätte ich mir schlichtweg weniger Vorannahmen über neue Aliens gewünscht.
Die erwähnten Rätsel in der Handlung und die Action haben mich bei der Stange halten können, aber ich bin ein wenig ernüchtert über die leichte Kost, die bisher weder Angebote für Empathie mit den Charakteren noch ernsthafte Denkanstöße bereithält.