thom_reads_books hat Tango und Tod von Sonja Tornefeld besprochen
Nicht mein Genre, dafür aber wirklich nicht schlecht.
3 Sterne
Hinweis: Ich bekam von Sonja ein Exemplar extra zur Rezension. Sonst hätte ich mir ein Buch dieses Genres nicht selbst gekauft. Auf meine Bewertung hat diese höchst spendable Geste keinerlei Einfluss (wie vorher mit ihr abgemacht).
Vorweig eine Art kurzes Urteil: So wenig mir das Genre liegt, und so sehr ich im Verlauf der Besprechung noch "meckern" werde, das Buch ist absolut lesbar. Wer auch nur in der Nähe des Genres fischt, der darf sich das Werk guten Gewissens besorgen. Es ist gut geschrieben, die Geschichte passt, hat ihre Highlights, die Charaktere sind weitgehend nachvollziehbar. Ich hatte die knapp 300 Seiten in drei oder vier Tagen durch, was für ein flüssiges Leseerlebnis spricht.
Ich bin kein Freund von Bücher über Romanzen. Fantasy ist meine Heimat, allerdings immer mit Fokus auf Ereignisse, Geschichten, Action, weniger auf das Innenleben der Figuren, und das ist hier über lange Strecken anders. Es …
Hinweis: Ich bekam von Sonja ein Exemplar extra zur Rezension. Sonst hätte ich mir ein Buch dieses Genres nicht selbst gekauft. Auf meine Bewertung hat diese höchst spendable Geste keinerlei Einfluss (wie vorher mit ihr abgemacht).
Vorweig eine Art kurzes Urteil: So wenig mir das Genre liegt, und so sehr ich im Verlauf der Besprechung noch "meckern" werde, das Buch ist absolut lesbar. Wer auch nur in der Nähe des Genres fischt, der darf sich das Werk guten Gewissens besorgen. Es ist gut geschrieben, die Geschichte passt, hat ihre Highlights, die Charaktere sind weitgehend nachvollziehbar. Ich hatte die knapp 300 Seiten in drei oder vier Tagen durch, was für ein flüssiges Leseerlebnis spricht.
Ich bin kein Freund von Bücher über Romanzen. Fantasy ist meine Heimat, allerdings immer mit Fokus auf Ereignisse, Geschichten, Action, weniger auf das Innenleben der Figuren, und das ist hier über lange Strecken anders. Es dreht sich gerade zu Beginn viel um Gedanken und Gefühle, das muss man dann schon lesen wollen. So ab der Mitte nimmt die Geschichte Fahrt auf, mehr und mehr betreten wir die versprochene "Dark Fantasy", und das macht dann durchaus Spaß. Und, etwas wofür ich bei ersten Büchern einer Reihe immer SEHR dankbar bin: Das Ende ist ein Ende. Ja, es bleiben Fäden lose, an denen dann spätere Bücher anknüpfen, alles schick. Man fühlt sich aber nicht, als hätte die schreibende Person nach 272 Seiten einfach den Deckel drauf gemacht, und den Rest unmotiviert in einen nächsten Band verschoben. Also, klarer Pluspunkt.
Und letztlich darf ich sagen, dass ich nach anfänglichen Schwierigkeiten auch gut in das Buch gekommen bin. Ich musste mich etwas an die (genre-übliche) Tonalität gewöhnen, der Schreibstil liest sich gut, und dann passt vieles zusammen.
Es sollen wohl noch einige weitere Werke in der Welt erscheinen. Ich drücke Sonja dazu ausdrücklich die Daumen, dass die Serie auch außerhalb eines harten Kerns von Fans (des Genres) Anklang findet und zum Erfolg wird. Kommende Bände werde ich jedenfalls meiner Bücherrei zum Erwerb vorschlagen.
Also: Wenn ihr es in die Finger bekommen könnt, lest es, unabhängig eurer Vorlieben. Und wer Dark Fantasy Romance mag, der soll eh zugreifen.