Taschenbuch, 247 Seiten
Sprache: German
Am 8. März 2021 von Verein Gesellschaft und Politik (Der Funke) veröffentlicht.
Im Anschluß an Lewis H. Morgans Forschungen
Taschenbuch, 247 Seiten
Sprache: German
Am 8. März 2021 von Verein Gesellschaft und Politik (Der Funke) veröffentlicht.
"Da die Grundlage der Zivilisation die Ausbeutung einer Klasse durch eine andere Klasse ist, so bewegt sich ihre ganze Entwicklung in einem fortdauernden Widerspruch. Jeder Fortschritt der Produktion ist gleichzeitig ein Rückschritt in der Lage der unterdrückten Klasse, d.h. der großen Mehrzahl:"
Friedrich Engels' "Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats" zählt zur Pflichtlektüre für Marxistinnen und Marxisten und liefert - unter anderem - den bis heute gültigen Schlüssel zur Überwindung der Frauenunterdrückung.
Erstmals 1884 erschienen, stützt sich das Werk auf die Forschungen des Anthropologen Lewis Henry Morgan und zieht daraus revolutionäre Schlussfolgerungen: Die Familie ist keine ewig gleichbleibende Institution, sondern hat sich im Laufe der Geschichte immer wieder grundlegend verändert. Engels zeigt auf, wie die wirtschaftlichen Grundlagen einer Gesellschaft bestimmen, welche Formen die Familie annimmt.
Aus seiner historisch-materialistischen Analyse geht auch hervor, dass die Frauenunterdrückung nicht schon immer existiert hat und auch nicht in …
"Da die Grundlage der Zivilisation die Ausbeutung einer Klasse durch eine andere Klasse ist, so bewegt sich ihre ganze Entwicklung in einem fortdauernden Widerspruch. Jeder Fortschritt der Produktion ist gleichzeitig ein Rückschritt in der Lage der unterdrückten Klasse, d.h. der großen Mehrzahl:"
Friedrich Engels' "Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats" zählt zur Pflichtlektüre für Marxistinnen und Marxisten und liefert - unter anderem - den bis heute gültigen Schlüssel zur Überwindung der Frauenunterdrückung.
Erstmals 1884 erschienen, stützt sich das Werk auf die Forschungen des Anthropologen Lewis Henry Morgan und zieht daraus revolutionäre Schlussfolgerungen: Die Familie ist keine ewig gleichbleibende Institution, sondern hat sich im Laufe der Geschichte immer wieder grundlegend verändert. Engels zeigt auf, wie die wirtschaftlichen Grundlagen einer Gesellschaft bestimmen, welche Formen die Familie annimmt.
Aus seiner historisch-materialistischen Analyse geht auch hervor, dass die Frauenunterdrückung nicht schon immer existiert hat und auch nicht in den biologischen Unterschieden zwischen Männern und Frauen begründet ist. Die Unterdrückung entstand Hand in Hand mit den Klassengesellschaften. Ebenso wie für die Familie gilt dies für den Staat, der keine „neutrale Instanz“ ist, sondern immer, mal offener, mal versteckter, im Sinne der herrschenden Gesellschaftsklassen agiert.