Hardcover, 424 Seiten
Sprache: Deutsch
Veröffentlicht von v. Hase & Koehler Verlag, Mainz - Wiesbaden.
Hardcover, 424 Seiten
Sprache: Deutsch
Veröffentlicht von v. Hase & Koehler Verlag, Mainz - Wiesbaden.
Reinhard Gehlen war einer der einflussreichsten und rätselhaftesten Geheimdienstmänner des 20. Jahrhunderts. Als Chef der Abteilung "Fremde Heere Ost" der Wehrmacht sammelte er während des Zweiten Weltkriegs umfangreiche Informationen über die Sowjetunion. Nach Kriegsende stellte er dieses Wissen den Amerikanern zur Verfügung und baute im Auftrag der CIA eine eigene Nachrichtenorganisation auf, die später zum Bundesnachrichtendienst wurde. Dessen erster Präsident war er bis 1968.
In seinen 1971 erschienenen Memoiren schildert Gehlen seinen Weg vom Generalstabsoffizier über die Zusammenarbeit mit den USA bis zur Gründung und Leitung des BND. Das Buch erreichte Platz eins der Spiegel-Bestsellerliste. Es ist ein Zeitdokument aus einer sehr persönlichen Perspektive: Gehlen stellt seine eigene Rolle in günstigem Licht dar, was Kritiker bemängelten. Wer die Frühgeschichte des westdeutschen Geheimdienstapparats und den Kalten Krieg aus der Innensicht eines seiner zentralen Akteure verstehen will, findet hier eine aufschlussreiche, wenn auch parteiische Quelle.
Reinhard Gehlen war einer der einflussreichsten und rätselhaftesten Geheimdienstmänner des 20. Jahrhunderts. Als Chef der Abteilung "Fremde Heere Ost" der Wehrmacht sammelte er während des Zweiten Weltkriegs umfangreiche Informationen über die Sowjetunion. Nach Kriegsende stellte er dieses Wissen den Amerikanern zur Verfügung und baute im Auftrag der CIA eine eigene Nachrichtenorganisation auf, die später zum Bundesnachrichtendienst wurde. Dessen erster Präsident war er bis 1968.
In seinen 1971 erschienenen Memoiren schildert Gehlen seinen Weg vom Generalstabsoffizier über die Zusammenarbeit mit den USA bis zur Gründung und Leitung des BND. Das Buch erreichte Platz eins der Spiegel-Bestsellerliste. Es ist ein Zeitdokument aus einer sehr persönlichen Perspektive: Gehlen stellt seine eigene Rolle in günstigem Licht dar, was Kritiker bemängelten. Wer die Frühgeschichte des westdeutschen Geheimdienstapparats und den Kalten Krieg aus der Innensicht eines seiner zentralen Akteure verstehen will, findet hier eine aufschlussreiche, wenn auch parteiische Quelle.